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Der Nationalspieler will mit aller Macht den im Mai 2012 verlorenen Titel in der „Königsklasse“ nach München holen und sich selbst wieder in die Stammformation der Bayern spielen.

München. Angreifer Mario Gomez vom FC Bayern München hat sich in einem Interview über die Ziele in der Champions League und seine sportliche Situation geäußert.

„Ich will spielen, gerade in wichtigen Partien“

Nach seiner Sprunggelenksverletzung, die den 27-Jährigen von August bis November außer Gefecht setzte, kam Gomez nicht mehr an seinem Mitspieler Mario Mandzukic vorbei. Der Kroate ist mit 15 Toren der erfolgreichste Angreifer des Rekordmeisters und überzeugte neben seinen Toren auch durch einen spielerischen Mehrwert für die Mannschaft.

Wie Gomez der Sport-Bild erklärte, ändere diese Tatsache jedoch nichts an seinem Anspruch: „Ich will spielen, gerade in wichtigen Partien.“ Zwar wolle er dies nicht öffentlich einfordern, da es „nichts bringt außer Unruhe“, doch sei Gomez „natürlich enttäuscht, in den großen Spielen wie gegen Dortmund oder Arsenal nicht in der Stammelf“ zu stehen.

Hauptziel ist jetzt Champions League

Bezüglich einer möglichen Verpflichtung von Dortmunds Robert Lewandowski wollte sich der Nationalspieler nicht äußern. „Ich habe keine Lust, zu dem Thema was u sagen“, machte Gomez deutlich und ergänzte: „Ich entscheide nicht, wer kommt und wer geht. Der Verein hat sich geäußert, dass es zu dem Thema nichts zu sagen gibt. Damit sollte das Thema für Euch erledigt sein.“

Angesichts von 20 Punkten Vorsprung auf Borussia Dortmund steht für den ehemaligen Stuttgarter vor allem das internationale Geschäft im Vordergrund. „Jeder, der damals das Bayern-Trikot trug, will sich den verlorenen Champions-League-Sieg zurückholen. Ich sehe eine sehr, sehr große Möglichkeit, dass wir es mit dieser Mannschaft erreichen können“, beschrieb Gomez ein Hauptziel für die restliche Saison.

Gomez weg, wenn Guardiola da ist?

In der „Königsklasse“ droht auch ein Duell mit dem FC Barcelona. Vermehrt wurde zuletzt darüber spekuliert, dass Gomez unter dem künftigen Trainer Pep Guardiola keine sportliche Perspektive mehr hätte, da dieser technisch und spielerisch starke Angreifer bevorzuge, wie er sie bei den Katalanen im Kader hatte.

„Man muss immer auch sehen, was in einer Mannschaft an Material vorhanden ist. Keine Mannschaft der Welt bräuchte einen klassischen Stürmer, wenn er Messi hat. Darum sollten wir abwarten, wie es ist, wenn Guardiola bei Bayern arbeitet“, so der 27-Jährige.

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