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Wegen Differenzen mit Sportdirektor Frank Arnesen hat die HSV-Ikone einen Antrag auf die Ehrenpräsidentschaft zurückgezogen.

Hamburg. Der ehemalige Nationalspieler Uwe Seeler wird vorerst nicht Ehrenpräsident des Hamburger SV werden. Der 76-Jährige hat sich persönlich gegen diese Ernennung entschieden.

„Lege im Moment keinen Wert auf eine Ehrenpräsidentschaft“

Der Sport-Bild bestätigte Seeler: „Es ist richtig, dass ich den Antrag habe zurückziehen lassen. Ich lege im Moment keinen Wert auf eine Ehrenpräsidentschaft. Das hat natürlich seine Gründe, aber darüber gebe ich keine Auskunft.“

Ursprünglich sollte die Abstimmung darüber bei der Mitgliederversammlung im Sommer stattfinden.

Heinrich Höper, ein enger Freund des Ehrenspielführers der Nationalmannschaft, erklärte die Umstände der Entscheidung. „Seeler hat das Verhalten von Sportchef Frank Arnesen satt. Dessen Gedanken und Handlungsweisen sind für ihn nicht nachvollziehbar. Arnesen geht sehr eigenartige Wege“, wird er in der Sport-Bild zitiert.

Zuletzt Streit wegen Öztunali

Zuletzt gerieten der Däne und Seeler wegen HSV-Talent Levin Öztunali aneinander. Der Enkel des ehemaligen Angreifers entschied sich für einen Wechsel zu Bayer Leverkusen, woraufhin ihm Arnesen eine „Entscheidung für das Geld“ und gegen „Ausbildung und Familie“ unterstellte. Anschließend wurde Öztunali suspendiert, was der Verein öffentlich jedoch leugnete.

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