thumbnail Hallo,

Aufreger des Spieltags: Mainz bekommt einen umstrittenen Handelfmeter zugesprochen. Leverkusen ist entsetzt und Sportdirektor Völler tobt. Die Bewertung des DFB: Fehlentscheidung.

Frankfurt/Main. Die Schiedsrichter-Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat noch einmal betont, dass der umstrittene Handelfmeter im Bundesliga-Spiel zwischen dem FSV Mainz 05 und Bayer Leverkusen (1:0) am vergangenen Samstag eine Fehlentscheidung von Referee Florian Meyer (Burgdorf) war.

Fehlentscheidung des Unparteiischen

„Es wäre richtig gewesen, das Spiel hier weiterlaufen zu lassen und nicht auf Strafstoß zu entscheiden. Aus der detaillierten Bildanalyse ergibt sich die Einschätzung, dass es sich um kein ahndungswürdiges Handspiel handelt“, hieß es in einer Stellungnahme der Schiedsrichter-Kommission unter der Leitung von Herbert Fandel am Dienstag auf dfb.de. Schiedsrichter-Boss Fandel hatte bereits am Montag erklärt, dass die Entscheidung Meyers falsch gewesen sei.

In der viel diskutierten Szene hatte der Mainzer Verteidiger Bo Svensson aus kurzer Distanz an das Bein des Leverkuseners Manuel Friedrichs geschossen. Von dort prallte der Ball an den angewinkelten Arm des früheren Mainzers. Meyer entschied auf Elfmeter. Der Österreicher Andreas Ivanschitz sorgte per Strafstoß für die Entscheidung in der Partie (61.).

Kommission stellt sich hinter Meyer

Die fünfköpfige Schiedsrichter-Kommission hat die Szene nun im Videoportal der Unparteiischen analysiert. Die Schiedsrichter-Bosse nahmen Meyer aber trotz seines Fehlers in Schutz: „Im Normaltempo im Spiel ist die Situation für den Schiedsrichter sehr schwierig zu bewerten, und man muss auch die Perspektive des Schiedsrichters zur Situation berücksichtigen, aus der sich dann ja seine Wahrnehmung zu diesem Vorgang ergibt.“

EURE MEINUNG: Stimmt ihr der Einschätzung der DFB-Schiedsrichter-Kommission zu?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig