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Der Geschäftsführer der Grün-Weißen führt die gute Leistung beim 1:1 in Mönchengladbach auf weniger Egoismen zurück und fordert für die Zukunft mehr Teamgeist.

Bremen. Werder Bremens neuer Geschäftsführer Thomas Eichin hat das 1:1 im Ligaspiel bei Borussia Mönchengladbach auf eine geschlossene Mannschaftsleistung zurückgeführt. Der 46-Jährige fordert auch für die Zukunft, dass sich jeder Spieler verstärkt in den Dienst der Mannschaft stellt. Im Fokus steht unter anderem Stürmer Marko Arnautovic.

Spieler sollen weniger auf sich selbst schauen

„Der Schlüssel zum Punktgewinn in Mönchengladbach war, dass nicht jeder daran gedacht hat, wie er ein gutes Spiel machen kann“, erklärte Eichin gegenüber der „Bild“. Vielmehr sei die deutliche Steigerung gegenüber den Auftritten gegen den SC Freiburg, Bayern München und den FC Augsburg damit zu erklären, dass „wir als Mannschaft ein gutes Spiel gemacht haben.“

„Mannschaft kommt an erster Stelle“

Um den Tabellendreizehnten mittelfristig wieder in die Nähe der Europapokal-Plätze zu führen, setzt Eichin weniger auf spektakuläre Veränderungen im Kader.

Vielmehr glaubt der ehemalige Geschäftsführer des Eishockey-Klubs Kölner Haie, dass mannschaftliche Geschlossenheit eine Grundvoraussetzung für den Erfolg ist: „Wir müssen einen speziellen Geist in der Mannschaft haben, um erfolgreich zu sein. Jeder muss wissen, dass die Mannschaft an erster Stelle kommt und sein eigenes Ding hintenan stellen.“

Druck auf Arnautovic

Als Konsequenz aus den schlechten Resultaten der Vorwochen hatte Bremens Trainer Thomas Schaaf seine Mannschaft vor dem Spiel bei Borussia Mönchengladbach auf vier Positionen verändert und dabei unter anderen die Offensivkräfte Marko Arnautovic, Mehmet Ekici und Aaron Hunt zugunsten der defensiver orientierten Clemens Fritz, Theodor Gebre Selassie und Tom Trybull auf der Bank gelassen.

Dass es mit Arnautovic ausgerechnet einen der Top-Scorer getroffen hat, begründete Schaaf damit, dass dieser seine Aufgaben auf dem Platz nicht erfüllt habe: „Marko muss erst schauen, wie viel Pflicht er erfüllen muss und dann, wie viel Kür er erfüllen darf.“

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