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Die Anhänger des VfB Stuttgart ließen ihren Unmut im Heimspiel gegen Lazio an Tamas Hajnal heraus. Trainer Labbadia verzichtete deswegen sogar auf eine Einwechslung gegen den HSV.

Stuttgart. Die Fans des VfB Stuttgart pfeifen auf Tamas Hajnal, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Im Heimspiel gegen Lazio Rom (0:2) veranstalteten die VfB-Anhänger gegen den 31-Jährigen ein so heftiges Pfeifkonzert, dass Trainer Bruno Labbadia dies zum Anlass nahm, auf eine Einwechslung Hajnals gegen den HSV (0:1) zu verzichten.

Labbadia will Hajnal schützen

„Ich kann ihn nicht bringen, wenn er ab dem ersten Ballkontakt ausgepfiffen wird“, so Labbadia zur „Bild“.

Weil Hajnal in den Augen der VfB-Fans stellvertretend für alte und zu teure Spieler im Kader steht – bis 2014 verdient er 1,5 Millionen Euro pro Jahr -, ist er zum Ziel der Fan-Wut über die verkorkste Saison geworden.

Auch Sportdirektor Fredi Bobic ist entsetzt über die Aktion: „So schlimm habe ich das noch nie erlebt.“

Schon in der Hinrunde zog Zdravko Kuzmanovic den Zorn der Fans auf sich, bevor er im Winter zu Inter Mailand wechselte.

EURE MEINUNG:  Gebt Ihr den VfB-Fans Recht? Darf Hajnal nicht mehr zuhause spielen?

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