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Der Sportdirektor reagiert mit Unverständnis auf die negative Außenwirkung seines Klubs und zeigt sich überrascht über Kritik an seiner Arbeitsweise.

Hannover. Jörg Schmadtke, Sportdirektor von Hannover 96, kritisierte die Vereinsverantwortlichen für erneut in der Öffentlichkeit ausgetragene Streitigkeiten. Auf Forderungen nach seiner Anwesenheit beim Training reagierte der 48-Jährige überrascht.

Klärendes Gespräch am Donnerstag

„Wir haben ein Bild in der Öffentlichkeit, das ich nicht nachvollziehen kann. Ich habe an der Erschaffung des Bildes nicht teilgenommen", erklärte Schmadtke im Vorfeld der Partie Hannover 96 gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag bei Sky.

Auch nach einem klärenden Gespräch mit Trainer Mirko Slomka und Präsident Martin Kind am Donnerstagabend scheint keine Harmonie in der Vereinsführung einzukehren.

Für die von Kind gestellte Forderung, er solle beim Mannschaftstraining anwesend sein, zeigte Schmadtke ebenfalls kein Verständnis: „Ich bin schon überrascht darüber. Ich arbeite zwölf Jahre erfolgreich als Manager, und jetzt schreibt man mir vor, was ich zu tun habe."

Trotz der bestehenden Differenzen will Präsident Kind weiter mit Schmadtke und Slomka zusammenarbeiten. Der Trainer hatte im Dezember nach langen Verhandlungen seinen Vertrag bis 2016 verlängert, Schmadtkes Arbeitspapier ist unbefristet. „Entscheidend ist, dass wir beide Erfolg haben wollen", spielte Slomka die Auseinandersetzung herunter. Er betonte, man arbeite „gut zusammen."

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