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Reiner Calmund hat im Interview zum FC Bayern und zu Borussia Dortmund Stellung bezogen. Mario Götzes Entwicklung und den Trainerwechsel in München sieht er positiv.

Berlin. Der frühere Leverkusen-Manager Reiner Calmund hat sich zu den beiden deutschen Topteams FC Bayern München und Borussia Dortmund geäußert und die Situation von Mario Götze und Jupp Heynckes analysiert. In der Champions League sei für den BVB nach dem Viertelfinaleinzug jetzt alles möglich.

„Finale Dortmund gegen Bayern wäre doch super“

„Nach dem überragenden Auftritt in der Vorrunde hat der BVB gezeigt, dass er zu den Geheimfavoriten gehört“, ist sich Calmund im Interview mit der Bild sicher. Ein mögliches Wunsch-Endspiel hätte der 64-Jährige auch: „Ein Champions League Finale Dortmund gegen Bayern im Londoner Wembley Stadion wäre doch super.“

Aus dem Team der Dortmunder gefalle ihm besonders Mario Götze: „Es ist eine Augenweide, Götze beim Fußball zuzuschauen“, schwärmt Calmund vom 20-jährigen Spielmacher.

„Beim BVB zuhause“

„Götze ist in Dortmund happy und viele Mitspieler, wie Reus, sind seine besten Kumpels. Wohin sein Weg in den nächsten Jahren geht, das weiß er sicher selbst noch nicht“, sieht Calmund den BVB in einer guten Position. Einen schnellen Vereinswechsel sieht er beim heiß umworbenen Juwel aber nicht: „Er fühlt sich beim BVB zuhause.“

Die Verpflichtung von Guardiola als neuen Bayern-Trainer hält Calmund für sinnvoll: „Er ist ein erstklassiger Trainer und erfolgreicher Titel-Sammler. Damit wird er bei den Bayern auf jeden Fall positive Akzenten setzen.“

„Trotzdem bin ich nach wie vor ein Heynckes-Fan“, so Calmund.  „Die Weisheit des Alters hat einen oft verbissenen und misstrauischen Menschen zu einem Patriarchen, zu einer Vaterfigur, geformt.“ Der aktuelle Bayern-Trainer sei ein Glücksgriff für den Rekordmeister gewesen: „Jupp steht für Kompetenz, er ist präzise, akribisch, zuverlässig, ehrlich und fair.“

Heynckes kann „großer Held der Vereinsgeschichte“ werden

Aus dem Trainerwechsel von Heynckes zu Guardiola seien nur Gewinner hervorgegangen, so Calmund: „Die Bayern haben den besten Trainer der Welt geholt. Guardiola hat sich den besten Verein Europas ausgesucht. Die Bundesliga gewinnt an internationalem Glanz, auch wichtig für die weltweite TV-Vermarktung.“

Auch für Heynckes könne der Wechsel etwas sehr positives haben: „Wenn er zwei oder sogar drei Titel holt, geht er als großer Held in die Vereinsgeschichte ein.“

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