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FC Bayern München: Karl-Heinz Rummenigge will keine spanischen Verhältnisse

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge will in Sachen Rivalität mit Dortmund keine spanischen Verhältnisse. Außerdem gibt er Einblicke in die Gespräche mit Pep Guardiola.

München. Karl-Heinz Rummenigge will nicht, dass zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund eine feindselige Beziehung wie zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona entsteht. Außerdem sprach er über die Vorbereitungen von Pep Guardiola und Jupp Heynckes' Zukunft.

Lob für BVB

„Ich habe großen Respekt vor dem Klub. Der BVB hat eine gute Mannschaft, einen sehr guten Trainer, ein gutes Management. Ich erinnere mich noch an den Abend nach dem Pokalfinale vergangene Saison, der ist noch gespeichert. Von daher gibt es jetzt keinen Anlass zur Häme oder Arroganz, weil wir die Dinge wieder zurechtgerückt haben“, lobte der Bayern-Boss in der AZ.

Weiter forderte Rummenigge: „Wir dürfen nicht so miteinander umgehen, wie es Barca und Real in Spanien tun - das ist ja Hass. So etwas geht nicht.“ Dabei sei ihm der erste Meistertitel der Dortmunder kein großer Dorn im Auge gewesen. „Aber das zweite Jahr! Wir sind es nicht gewöhnt, zweimal in Folge von denselben geschlagen zu werden“, fügte Rummenigge an.

Guardiola soll lange bleiben

Zur kommenden Saison wechselt Erfolgstrainer Pep Guardiola zum FC Bayern, dadurch solle aber keineswegs alles verändert werden: „Wir sind doch kein Sanierungsfall. Nein. Er sagt: Ich brauche euch, keiner kennt den Verein besser als ihr.“

So sollen etwa die Trainingseinheiten auch weiterhin zu einem gewissen Teil öffentlich bleiben. Beim FC Barcelona hatte Guardiola das Training nicht für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Außerdem betonte Rummenigge, dass Guardiola bereits fleißig Deutsch lernt: „Er ist sehr ehrgeizig. Er lernt jeden Tag mit einer Lehrerin, zum Teil Stunden.“ Davon soll Guardiola im Idealfall lange Gebrauch machen: „Kontinuität ist immer unser Wunsch. Der FC Bayern war immer dann erfolgreich, wenn er Trainer hatte, die lange da waren.“

Dem derzeitigen Trainer Jupp Heynckes habe man zudem bereits eine Offerte gemacht: „Wir haben ihm angeboten, weiterhin beim FC Bayern dabei zu sein. Unserem Beirat tut Fußballkompetenz immer gut. Vielleicht gibt es auch etwas Exponiertes.“

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