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Mark van Bommel hat den FC Bayern nicht im Streit verlassen. Der Niederländer dementierte Aussagen, die aus einem Interview übersetzt worden waren.

München. Mark van Bommel hat dementiert, dass er den FC Bayern München 2011 im Streit verlassen hat. Zuvor war ein Interview aus dem holländischen Fernsehen aufgetaucht, in dem sich van Bommel negativ über den Verein geäußert haben soll.

Van Gaal schuld am Abgang

„In dem Interview habe ich sehr positiv über den FC Bayern gesprochen. Ich hatte kein Problem mit dem Verein. Der Verein wollte mich nicht gehen lassen“, erklärte der 35-Jährige nun gegenüber der tz. Er habe auch heute noch Kontakt zu den Münchnern, unter anderen zu den Physiotherapeuten, dem Zeugwart und der Presseabteilung.

Der Grund für seinen Abgang beim FC Bayern sei der damalige Trainer der Münchner gewesen. Nachdem van Bommel eine Verletzung auskuriert hatte, habe sein Landsmann Louis van Gaal ihm damals keine Chance mehr geben wollen, regelmäßig zu spielen.

Übersetzungsfehler führt zu Irritationen

Die Irritationen nach dem Interview mit dem niederländischen TV-Sender RTL 7 führte van Bommel indes auf Übersetzungsfehler zurück. In der deutschen Berichterstattung hatte es auszugsweise geheißen: „Man hatte einen Spieler geholt, als ich verletzt war. Ich habe gesagt: ‚Wenn ihr mir eine ehrliche Chance gebt, bleibe ich hier und bin besser als dieser Spieler.‘ Die Antwort war: ‚Nein, der wird immer spielen. Da habe ich gesagt: ‚Dann gehe ich weg.‘“

Die Münchner verpflichteten Anfang 2011 den Brasilianer Luiz Gustavo, woraufhin van Bommel ablösefrei zum AC Mailand wechselte. Für den FC Bayern absolvierte der Niederländer zuvor 123 Ligaspiele, in denen er elf Tore erzielte und 15 vorbereitete. Seit Sommer 2012 spielt der 79-fache Nationalspieler für den PSV Eindhoven.



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