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Günter Netzer absolvierte 297 Bundesligaspiele für Gladbach, bevor er zu Real Madrid wechselte. Große Investoren waren damals eine Seltenheit. Einen Ferrari fuhr er dennoch.

Köln. Günter Netzer hat sich kritisch über die finanzielle Entwicklung des europäischen Fußballs in den letzten Jahren geäußert.

„Der heutige Zustand darf einfach nicht die Zukunft sein“, sagte der 68-Jährige der Süddeutschen Zeitung. Die Hauptschuld sieht Netzer seit dem Bosman-Urteil bei den Profis und deren Beratern: „Die Vereine werden zu Dingen genötigt, verschulden sich und müssen zu viel Geld für mittelmäßige Spieler ausgeben.“

Externe Geldgeber als Problem

Auch die Rolle der Investoren bei Vereinen wie Manchester City oder Paris St. Germain sieht der ehemalige Nationalspieler kritisch. „Das verzerrt den Wettbewerb zu soliden Mannschaften wie dem FC Bayern.“ Netzers Hoffnungen liegen auch bei UEFA-Präsident Michel Platini: „Ich traue ihm viel zu.“

Seine eigene Rolle bei der Sportrechte-Agentur Infront habe damit nichts zu tun. Er sei unabhängig, entscheidend sei, „ob die Vereine das Geld gut investieren, das sie für TV-Rechte bekommen“.

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