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Beim VfL Wolfsburg läuft es nicht rund in der Bundesliga. Manager Klaus Allofs analysiert die Probleme im Team - und ärgert sich über das Los im Pokal.

Wolfsburg. Der VfL Wolfsburg sucht in der Bundesliga weiterhin seine Form. Mit dem Ziel gestartet, das internationale Geschäft zu erreichen, stecken die Niedersachsen nun im Tabellenkeller fest und stehen nur noch sechs Zähler vor dem Relegationsplatz. Auch Manager Klaus Allofs ist deshalb gewarnt.

„Eines ist klar: Wir müssen hellwach sein. Es sind nur sechs Punkte, wir müssen Spiele gewinnen", fordert der 56-Jährige in einem Interview mit dem „Kicker“. Die jüngste 1:4-Heimpleite gegen den FC Schalke 04 steckt Allofs in den Knochen, vor allem die Art und Weise der Gegentore verärgert ihn: „Das ist teilweise naiv.“

Sturm ohne Durchschlagskraft

Die Gründe für die schlechte Saison der Wölfe sind vielschichtig. Neuzugang Ivan Perisic, im Winter für 7,5 Millionen Euro von Borussia Dortmund verpflichtet, hat bisher nicht überzeugt. „Ivan ist noch nicht in der Verfassung, wie wir uns das gewünscht haben“, bestätigte Allofs und fügte auch hinsichtlich der Torflaute von Stürmer Bas Dost an: „Wir haben im Moment vorne einfach nicht diese Durchschlagskraft, die wir bräuchten.“

Trotz namhafter Spieler wie Naldo, Diego, Ivica Olic oder auch Perisic wird der von Ex-Trainer Felix Magath größtenteils zusammengestellte Kader den Ansprüchen offenbar nicht gerecht. „Die Gruppe ist so, wie sie ist. Wir wissen, dass für die internationalen Ansprüche, über die wir reden, noch einiges geschehen muss. Doch das ist jetzt nicht das Thema. Wir sind keine Träumer, wissen klar, was jetzt hier los ist“, so Allofs. Dass es statt nach oben nun in die andere Richtung gehen könnte, glaubt er indes nicht. Für den Abstiegskampf „sind wir gewappnet“.

Allofs hadert mit Pokal-Los

Weil Wolfsburg die Ziele in der Bundesliga wohl verpassen wird, strebt man nach dem Sieg gegen die Offenbacher Kickers im Viertelfinale nun den Gewinn des DFB-Pokals an. Nach der Auslosung am vergangenen Samstag ist die Stimmung aber gedämpft: Die Niedersachsen müssen auswärts beim FC Bayern München antreten. „Das ist die allerschlechteste Möglichkeit“, seufzt Allofs. „Aber es nutzt nichts. Wir werden hinfahren und versuchen, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen.“

Das Duell zwischen Wolfsburg und Bayern gab es im DFB-Pokal bisher dreimal. Dabei gingen die Münchner immer als Sieger vom Platz.

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