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Borussia Dortmund tankt wieder Selbstbewusstsein

Heimspiele gegen Hannover liegen dem BVB. Diese Erkenntnis ist nicht neu, sie wurde am Samstag mal wieder bestätigt. Mit dem Sieg ist die schwarz-gelbe Generalprobe gelungen.

Dortmund. Zwischen zwei ganz wichtigen Spielen befand sich für Borussia Dortmund die Bundesliga-Partie gegen Hannover 96quasi im Sandwich. Nach der Pokal-Niederlage bei den Bayern und vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Schachtjor Donezk stimmte bei den Schwarz-Gelben allerdings die Einstellung und der Einsatz, sodass gegen einen der Lieblingsgegner die Generalprobe für die „Königsklasse“ gelang.

So wie immer

Und dabei war es eigentlich so wie immer in den Heimspielen gegen 96: Zum fünften Mal hintereinander siegte die Borussia, sie schoss zum fünften Mal mindestens drei Tore gegen die Niedersachsen und sie kassierte zum fünften Mal in Serie genau einen Gegentreffer. Das zwischenzeitliche 1:2 durch Mohamed Abdellaoue tat den Dortmundern hinterher bei der Abrechnung der Punkte allerdings nicht mehr sonderlich weh – auch wenn Linksverteidiger Marcel Schmelzer den Patzer als Ansatz zur Kritik nahm.

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„Selbst in die Bredouille gebracht“

„Wir haben nachgelassen nach dem 2:0. Wir haben uns selbst wieder in die Bredouille gebracht, indem wir Hannover aufkommen lassen haben“, stellte er nach dem Schlusspfiff in der Mixed Zone fest. „Wir müssen einfach konzentrierter rangehen als in den letzten drei Spielen. Wenn wir das machen, wie wir das vorher gemacht haben, dann werden wir auch eine Runde weiter kommen. Aber wenn wir nur ein bisschen weniger geben, dann wird es sehr schwer am Dienstag“, appellierte Schmelzer an seine Teamkollegen.


„Sind keine Maschinen“

Die freuten sich, dass es auch in einer neu zusammengewürfelten Mannschaft gut lief. Mario Götze und Lukasz Piszczek fanden sich zu Spielbeginn auf der Bank wieder – und Kevin Großkreutz durfte als Rechtsverteidiger ran. „Da, wo der Trainer mich hinstellt, gebe ich alles“, meinte er hinterher und kümmerte sich nicht großartig darum, dass es für ihn ein neues Aufgabengebiet war. Der Sieg zählte – und damit war auch das Pokal-Aus in München einigermaßen abgehakt. „Wir sind keine Maschinen. Man kann auch mal ein schlechtes Spiel machen“, meinte Großkreutz beim letzten Rückblick nach München.

Auf Sieg spielen

Ab sofort zählt für den BVB die Champions League, in der das Viertelfinale nach dem 2:2 im ersten Duell erreicht werden soll. „Wir können nicht auf 0:0 oder 1:1 spielen. Wir wollen gewinnen“, versprach Stürmer Robert Lewandowski nach dem Abpfiff. Gegen Donezk wird es aller Voraussicht nach für die Dortmunder deutlich unangenehmer als gegen Hannover. Doch die drei Punkte haben für den Bundesliga-Champion noch eine tiefere Bedeutung vor der nächsten schweren Aufgabe: „Es war sehr wichtig fürs Selbstvertrauen“, sagte Kevin Großkreutz zum Spiel am Samstag.

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