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Hart erkämpfte drei Punkte nehmen defensiv sehr disziplinierte Borussen mit nach Mönchengladbach. Bei Eintracht Frankfurt sind Schiri-Entscheidungen hängen geblieben.

Frankfurt. Eintracht Frankfurt wurde am Abend 0:1 zu Hause von Borussia Mönchengladbach besiegt. Bruno Hübner stellte nach dem Spiel die eine oder andere Schiedsrichterentscheidung in Frage, gab aber zu, dass seine Mannschaft zunächst nicht ins Spiel gekommen ist. Lucien Favre freute sich über den Arbeitssieg gegen einen starken Gegner und Luuk de Jong hofft, nächste Saison wieder in Europa zu spielen. Armin Veh unterstellte Gladbach ein destruktives Spiel und verglich die zweite Hälfte mit einem anderen Ballspiel.

„Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt“, sagte Trainer Lucien Favre nach der Partie im Sky-Interview. „Die zweite Halbzeit war schwer, weil mein Kollege seine Mannschaft durch die Einwechslungen besser gemacht hat“, so Favre. Er erklärte weiter: „Wir haben viel Mühe gehabt, den Ball zu halten und zu verteidigen. Aber das 1:0 ist jetzt sehr gut für den Kopf.“

Schiri-Schelte von Hübner

Bruno Hübner, Sportdirektor der SGE, sah das Spiel wiefolgt: „In der ersten Halbzeit haben wir uns sehr schwer getan. Ich muss auch sagen, dass die eine oder andere Situation heute vom Schiedsrichter anders bewertet wurde. Ich würde gerne die Situation vor dem Tor sehen, da hatten wir, glaube ich, im Mittelfeld wieder ein Foulspiel“, bemängelte Hübner, lenkte aber ein: „Am Schiedsrichter hat es nicht gelegen. Wir kamen in der ersten Halbzeit einfach nicht ins Spiel. Der Trainer hat dann auf Raute umgestellt und in der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft dann richtig gut gespielt.“

„In der ersten Halbzeit haben wir nicht viel zugelassen, hatten aber auch selber kaum Chancen“, sah wiederum Armin Veh den Auftritt der Eintracht. Nach dem Seitenwechsel mutete das Spiel gar wie ein anderer Sport an: „In der zweiten Halbzeit war es wie ein Handballspiel. Es ist ärgerlich, dass man gegen eine Mannschaft verliert, die so destruktiv spielt“, echauffierte er sich. In der 92. Minute wurde Veh von Aytekin auf die Tribüne geschickt, nachdem er sich zu lautstark über eine Entscheidung von Aytekin Luft machte. Zusätzlich hatte er die Coaching Zone verlassen.

„Heute war es ganz schwer“

„Heute war es ganz schwer“, gab Luuk de Jong nach dem Spiel zu. „Zu Hause haben wir ganz gut gespielt [gegen Frankfurt, Anm. d. Red.], aber heute war es schwer. Frankfurt ist ein guter Gegner und wir freuen, uns, dass wir heute 1:0 gewonnen haben, weil sie auch viele Möglichkeiten hatten, Tore zu erzielen.“ Jetzt kann es nur weiter nach oben gehen: „Wir müssen Punkte holen für Europa. Darauf hoffe ich natürlich als Fußballer, aber es ist sehr hart.“

 

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