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Ibrahim Afellay reagiert auf Horst Heldts Kritik: „Ich konzentriere mich auf meine Genesung“

Schalkes Sportdirektor hatte die angeblich mangelnde Initiative des Niederländers beklagt, der seit Beginn seiner Reha in den Niederlanden nicht mehr in Gelsenkirchen gewesen sei.

Gelsenkirchen. Es sind schwere Zeiten für Ibrahim Afellay beim FC Schalke 04: Seit mehr als drei Monaten fehlt der Niederländer mit einer Muskelverletzung. Zudem übte Sportdirektor Horst Heldt Kritik am 26-Jährigen, der zu wenig Initiative und Identifikation mit dem Verein zeige - Vorwürfe, die der Flügelspieler nun zurückwies.

Heldt zweifelt an Afellay

Derzeit weilt Afellay zur Reha in seiner Heimat. „Das ist mit uns abgestimmt, wir sind über alles informiert“, erklärte Horst Heldt in der Sport Bild. Zufrieden ist Schalkes Sportdirektor aber trotzdem nicht. „Natürlich ist es sehr schade, dass er sich bisher nicht einmal blicken ließ“, bemängelte der 43-Jährige und mahnte: „Wir als Verein registrieren das natürlich, denn uns ist die Identifikation der Spieler mit dem Verein sehr wichtig.“

Afellay gesteht: „Es gab Momente, da habe ich an allem gezweifelt“

Die lässt der Niederländer nach Meinung Heldts vermissen. Der 26-Jährige widerspricht den Vorwürfen jedoch. „Für mein Wohlergehen muss ich mich von der Außenwelt abschotten und mich einzig auf meine Genesung konzentrieren. Das dominiert momentan mein Leben“, wird Afellay auf der Website seiner Agentur Sport Promotion zitiert.

Mit mangelnder Identifikation habe das wenig zu tun, vielmehr will der Angreifer zusätzliche Belastungen vermeiden. „Natürlich möchte ich bei den Jungs auf Schalke sein. Ich würde ihnen lieber vor jedem Spiel viel Glück wünschen und ich wäre auch gerne immer da, wenn sie spielen“, betont die Barca-Leihgabe.

Und weiter: „In den letzten 18 Monaten habe ich mehr Zeit in der Reha verbracht als auf dem Rasen. Ich weiß, dass ich da durch muss und das werde ich auch. Aber es gab Momente, da habe ich an allem gezweifelt. Es ist wirklich hart für mich.“

„Damit komme ich einfach nicht klar“

Seine gesunden Kollegen beim Spielen und Trainieren zuzusehen, würde die Situation nicht verbessern, im Gegenteil: „Ich bin sicher, dass ich nicht einfach nur da sein und ihnen beim Training zuschauen kann. Damit komme ich einfach nicht klar.“

Für Afellay zähle einzig die Genesung: „,Wie lange dauert es, bis ich wieder spielen kann?‘ Mit diesem Gedanken gehe ich ins Bett und mit diesem Gedanken wache ich wieder auf. Es gibt nichts anderes für mich.“

Denn spielen möchte der Niederländer wieder, für Schalke: „So bin ich halt. Wenn du eine Entscheidung triffst, musst du dabei bleiben. Mit dieser Einstellung habe ich eine Leihe bei Schalke gewählt.“

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