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Der ehemalige Bremen-Manager Klaus Allofs lotst zum ersten Mal einen Angestellten von seinem Ex-Klub zu den Wölfen. In Bremen reagiert man gereizt.

Bremen. Im November 2012 räumte der langjährige Werder-Bremen-Manager Klaus Allofs seinen Posten und wechselte mit sofortiger Wirkung zum Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg. Mit Sponsoring-Leiter Olaf Rebbe holt Allofs nun erstmals seit seinem Wechsel einen Werderaner zum VfL.

Filbry: Wechsel hat "Geschmäckle"

An der Weser sorgt das für Unmut. Auf Nachfrage von Bild sagte Werder-Präsident Klaus-Dieter Fischer: „Das ist nicht die feine englische Art. Wenn das zukünftig der Stil in der Bundesliga ist, dann gute Nacht!“

Geschäftsführer Klaus Filbry äußerte sich diplomatischer: „Das ist kein unüblicher Vorgang. Weil es Klaus Allofs macht, wird es höher gehängt. Es sollte nicht zu hoch gehängt werden, auch wenn es sicher für einige im Klub ein Geschmäckle hat.“

Schaaf, Arnautovic und de Bruyne zuvor im Fokus

Allofs selbst kommentierte die heikle Personalie dem Blatt gegenüber kurz und knapp: „Eigentlich keine große Sache. Außer, dass er von Werder kommt.“

In den Monaten seit dem Weggang von Allofs, der 13 Jahre an der Weser als Sportdirektor fungierte, gab es immer wieder Gerüchte um ein Wolfsburger Interesse an Spielern und Verantwortlichen von Werder Bremen. Thomas Schaaf, Marko Arnautovic oder Kevin de Bruyne wurden mit den Niedersachsen in Verbindung gebracht.


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