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Hoffenheim-Manager Andreas Müller kritisierte Starke vor kurzem für seinen Abgang, doch der lässt den „Angriff“ nicht auf sich sitzen und widerspricht.

München. Torhüter Tom Starke wehrte sich gegen Kritik von Andreas Müller, aktuell der Manager der TSG Hoffenheim. Müller hatte zuvor Starkes Wechsel zum FC Bayern München in Frage gestellt.

Müller versteht Starkes Wechsel nicht

„Mir wurde klar gesagt, dass ich auf der Tribüne sitzen würde, wenn ich bleibe. Deshalb durfte ich ja trotz Vertrags ablösefrei gehen. Die Verantwortlichen wollten nicht, dass ich bliebe, weil sie das Politikum Starke/Wiese nicht wollten. Sie wussten, dass ich ehrgeizig bin, nicht einfach zurückstecken würde“, erklärte Starke gegenüber der Bild.

Am vergangenen Sonntag hatte Müller den zum FC Bayern abgewanderten Torwart für seinen Wechsel kritisiert und erklärt, dass Starke sich stattdessen dem Konkurrenzkampf mit Tim Wiese hätte stellen können. Niemand hätte Starke zum Wechsel gezwungen und nach der Torwartproblematik bei Hoffenheim würde er jetzt wahrscheinlich sogar im Tor stehen, so Müllers Worte.

Die TSG ist in der Liga auf Tabellenplatz 17 abgerutscht und steht damit auf einem direkten Abstiegsplatz. „Ich war erschrocken, das hatte ich nicht erwartet“, sagte Starke. Genugtuung empfinde er aber nicht: „Dafür hatte ich eine zu schöne Zeit hier. Außerdem habe ich jetzt die Chance, Titel zu holen, die hätte ich sonst nicht gehabt.“

„Bin überzeugt, dass Hoffenheim den Relegationsplatz schafft“

In der Bundesliga kommt es am Wochenende zum Wiedersehen, dann tritt der FC Bayern im Kraichgau an. „Gegen Bayern plant fast keiner einen hohen Sieg ein. Es wird schwer“, macht Starke seinem abstiegsbedrohten Ex-Verein wenig Hoffnung. Dennoch glaube er daran, dass die TSG noch die Wende schafft: „Ich will einfach, dass 1899 in der Liga bleibt. Und ich bin überzeugt, dass Hoffenheim den Relegationsplatz schafft.“

Selbst eine Rückkehr könnte sich Starke irgendwann vorstellen: „Wenn ich in einer Funktion etwas Positives beitragen könnte, wäre ich nicht abgeneigt. Aber nicht in den nächsten zweieinhalb Jahren.“

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