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Bei Schalke 04 wird viel diskutiert - neuerdings auch über Oliver Kahn. Auch die Trainerfrage ist stets aktuell.

Gelsenkirchen. Nach dem 2:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf ist zumindest etwas Ruhe bei Schalke 04 eingekehrt. Horst Heldt wünscht sich noch eine Steigerung der „Königsblauen“ und ist empört über die Kritik von Oliver Kahn.

Heldt kontert Kahn-Kritik

Der dreimalige Welttorhüter hatte in der vergangenen Woche in seinem Blog geschrieben, es sei bezeichnend, „dass im Leit(d)bild des Vereins das Leiden fest verankert ist.“

Nun konterte Horst Heldt in der Sport Bild: „Oliver Kahn hat noch nie für Schalke Fußball gespielt, geschweige denn sich intensiv mit dem Verein auseinandergesetzt oder ihn verstanden. Der Verein hat mit seinen Fans über eine lange Zeit dieses Leitbild erarbeitet.“

Kahns Aussagen „unverschämt“

Für den Sportdirektor sind die Aussagen Kahns „unverschämt“: „Ich wünsche mir, dass sogenannte Fußball-Experten wie Oliver Kahn bei Themen, von denen sie keine Ahnung haben, einfach die Klappe halten.“

Die Situation auf Schalke sei ohne Frage prekär und „nur ein wenig ruhiger als noch vor dem Sieg“. Der Anspruch sei eine andere Platzierung. Dafür müsse auch die Familie zurückstecken, so Heldt: „Ich zerbreche mir den Kopf. Mitten in so einer Krise haben andere Gedanken keinen Platz bei mir. Für Privates bleibt dann wenig Zeit.“

Trainersuche erfolgt „in aller Ruhe“

Mit Jens Keller steht ein Trainer an der Spitze, der laut Heldt zwar „einen guten Job“ macht, aber nach Meinung vieler Experten keine Zukunft auf Schalke hat. Der neue Mann werde sorgfältig ausgewählt, versichert Heldt: „Wir werden uns in aller Ruhe Gedanken machen, wie wir uns aufstellen. Der Trainer ist die wohl wichtigste Personalie in einem Verein. Wir werden das Bestmögliche tun.“

EURE MEINUNG: Wer sollte im Sommer Trainer bei Schalke 04 werden?

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