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Trotz des Ausscheidens in der Europa League ist die sportliche Stimmung bei Hannover 96 nach dem 5:1-Derbysieg gegen den HSV bestens. Ganz anders sieht es da im Management aus.

Hannover. Beim Bundesligisten Hannover 96 gibt es Spannungen zwischen Manager Jörg Schmadtke und Trainer Mirko Slomka. Wie 96-Präsident Martin Kind bestätigte, herrscht zwischen den beiden Funkstille.

„Ja, gefühlt ist das so. Es ist gerade schwierig zwischen den beiden, das gebe ich zu“, erklärte Kind in der Bild. Wie der 68-Jährige bestätigt, sei zwischen seinen beiden Angestellten während der zweitägigen Dienstreise zum Europa-League-Spiel gegen Anschi Machatschkala kein Wort gewechselt worden: „Ja. Ich habe auch beobachtet, dass da sehr wenig Kommunikation war. Es scheint Irritationen zu geben.“

Misslungenen Transfers im Winter

Die Gründe sollen nach Informationen der Zeitung in der misslungenen Transferpolitik der Niedersachsen liegen. Slomka hatte sich im Winter Gojko Kacar vom Hamburger SV sowie Pawel Wszolek von Polonia Warschau gewünscht. Manager Schmadtke konnte keinen der beiden verpflichten.

Dann misslang der Transfer des Brasilianers Franca. Zunächst war der 21-Jährige wesentlich kleiner als erwartet, verletzte sich dann schwer am Knie und erkrankte nun vergangene Woche an Tuberkulose. Darüber hinaus soll Schmadtke mit den Vertragsverlängerungen bei Kapitän Steven Cherundolo, Konstantin Rausch, Ersatztorwart Markus Miller und Slomkas Co-Trainern im Rückstand sein.

Kind will sich bei dem Streit aber nicht einmischen und fordert: „Sie haben eine gemeinsame Aufgabe und das ist 96.“

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