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Rummenigge: Guardiola die bestmögliche Option

Karl-Heinz Rummenigge freut sich auf den neuen Bayern-Trainer Pep Guardiola und ist vom Erfolg des Spaniers überzeugt. Vor allem, weil dieser auch die richtige Mentalität habe.

München. Pep Guardiola wird ab Sommer den FC Bayern München betreuen. Es ist der Transferhammer der Bundesliga gewesen. Nun sprach Karl-Heinz Rummenigge über die Hintergründe der Verpflichtung und den Menschen Guardiola.

Guardiola „kein bisschen arrogant“

Pep Guardiola wird nach seinem Sabbatjahr Jupp Heynckes ablösen und ab Sommer den FC Bayern München trainieren. Im Interview mit der tz erzählt Rummenigge vom ersten Treffen mit dem 42-Jährigen in Barcelona. Man habe sich „zusammen Gedanken gemacht, wie das zusammenpassen kann. Das lief auf eine bemerkenswert unkomplizierte Weise. Er ist kein bisschen arrogant, sondern im Auftreten sehr angenehm und sympathisch.“

Den FC Bayern wolle Guardiola nicht an der Struktur des FC Barcelona ausrichten, so Rummenigge, „denn er sagt, die Philosophie eines Vereins sei das A und O.“ Stattdessen werde sich Guardiola der Ausrichtung des deutschen Rekordmeisters anpassen. „Er sagte immer wieder: Ich habe volles Vertrauen in diesen Klub, ich will unbedingt für diesen Klub arbeiten. Die Kultur eines Klubs muss vom Trainer akzeptiert werden. Dazu ist er bereit. Er will und wird den FC Bayern nicht umkrempeln.“

Vor den Gesprächen habe Guardiola seine Hausaufgaben gemacht, erzählt Rummenige: „Er hat etwas sehr Interessantes gemacht: Er hat alle Vereine analysiert, die bei ihm angefragt hatten. Darunter waren ja ein paar sehr hoch dotierte Angebote.“ Dann sei die Entscheidung für den FC Bayern gefallen: „Er hat gesagt: ‚Ich wäre glücklich, wenn ihr mir das Vertrauen schenken würdet.‘ Das war eine wunderbare Bekundung von Pep Guardiola.“

„Bestmögliche Option“

Der Spanier sei davon überzeugt, dass Bayern „eine phantastische Mannschaft“ hat. Zudem habe er „auch großen Respekt vor der Arbeit von Heynckes. Wie ich ihn verstanden habe, sieht er es nicht für notwendig, dramatisch einzukaufen. Sicherlich werden wir uns punktuell verstärken, das ist ja klar. Wir werden unsere Personalentscheidungen dieses Jahr aber sicher auch erst spät fällen.“

Über einen speziellen Nebeneffekt der Verpflichtung freut sich der 57-Jährige ganz besonders: „Ich muss offen und ehrlich sagen, dass wir bei jeder Verpflichtung Mails, Faxe, sogar noch handgeschriebene Briefe bekommen – und diesmal war das erste Mal kein einziger kritischer Kommentar darunter. Kürzlich war ich in Katar, da haben selbst die Scheichs gratuliert. Wir sind überzeugt, dass wir die bestmögliche Option gezogen haben.“

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