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Nachdem Uli Borowka eine Entlassung von Trainer Thomas Schaaf forderte, meldet sich nun Ehrenspielführer Dieter Burdenski zu Wort. Er kritisiert die schlechte Transferpolitik.

Bremen. Werder Bremens Ehrenspielführer Dieter Burdenski hat die Transferpolitik von Trainer Thomas Schaaf und Ex-Manager Klaus Allofs kritisiert. Demnach seien in den letzten drei Jahren zu wenig potentielle Leistungsträger verpflichtet worden.

Spieler zu schwach

„In den Transfers, die Klaus Allofs und Thomas Schaaf in den letzten drei Jahren zu verantworten haben, liegt das Problem. Nur wenige Spieler haben geholfen, das sportliche Level zu halten oder gar zu steigern,“ sagte der 62-jährige Burdenski der Bild und fügte in Bezug auf Schaaf an: „Aus den Spielern würde kein Trainer mehr rausholen. Er ist immer noch ein sehr guter! Mehr als Platz 8 bis 12 steckt aber in den Spielern nicht.“

Borowka fordert Schaaf-Rauswurf

Bereits am Dienstag hat Bremens Ex-Spieler Uli Borowka öffentlich Schaafs Entlassung gefordert. Der 50-jährige ehemalige Weggefährte des Trainers äußerte sich besorgt: „Ich habe das Gefühl, dass der Trainer die Mannschaft nicht mehr erreicht.“ Besonders versäumt hätten es die Hanseaten, „gute Sechser zu holen.“

Dagegen wehrt sich nun Bremens defensiver Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic. „Wenn man viele Gegentore bekommt, melden sich diese Typen. Wir wollen Samstag gewinnen, dann werden die ihren Mund halten“, so der Österreicher.

Werder empfängt am 24. Spieltag den FC Augsburg. Mit 47 Gegentoren stellen die Hanseaten nach Hoffenheim (48) die schwächste Defensive der Bundesliga.

EURE MEINUNG: Sollte Bremen sich von Schaaf trennen?

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