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Nach dem 1:6-Debakel von Werder Bremen beim deutschen Rekordmeister FC Bayern redet Co-Trainer Wolfgang Rolff Klartext.

Bremen. Wolfgang Rolff, Co-Trainer bei Werder Bremen, hat den Auftritt seiner Mannschaft im Nord-Süd-Klassiker bei Bayern München (1:6) stark kritisiert. Der 53-Jährige spricht Klartext.

„Wir waren nicht aktiv! Von Lukimya habe ich nicht einen Zweikampf gesehen, der ein Zeichen an die ganze Mannschaft war. Das ist nur ein Beispiel. Prödl hat das auch nicht getan,“ sagte Rolff, der in Abwesenheit von Trainer Thomas Schaaf die gestrige Übungseinheit leitete, laut Bild. „Man muss attackieren und dem Gegenspieler wehtun, ohne ihn absichtlich zu verletzten. Jeder einzelne hätte mehr machen können“, so der Ex-Nationalspieler weiter.

„Es war ein Abschlachten“

Besonders die Art und Weise der Niederlage missfiel dem Vize-Weltmeister von 1986: „Bei den letzten drei Toren sind wir überhaupt nicht auf den Ball gegangen. Es darf nicht sein, dass der ballführende Spieler zehn Minuten Zeit hat zu überlegen, wie er den Ball spielt. So wie die letzten Tore gefallen sind, war es ein Abschlachten.“

Kein Gegner mit Respekt vor Werder

Rolff appelliert an die Ehre der Bremer Profis: „Fußballer ist ein Job, der Spaß macht. Die Spieler stehen auf dem Platz und verdienen ihr Geld. Das ist ihr Job. Die haben rauf und runter zu marschieren, nichts anderes. Vor vier Jahren hatten wir eine Mannschaft, vor der alle Respekt hatten. Die haben wir jetzt nicht mehr. Dafür muss man aggressiv sein.“

EURE MEINUNG: Kann Werder schon im nächsten Spiel gegen den FCA die richtige Antwort auf den Platz geben?

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