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Der VfB Stuttgart konnte nicht nachlegen: Im Duell gegen den 1. FC Nürnberg kamen die Schwaben nicht über eine Punkteteilung hinaus. Doch Ibisevic nervte noch etwas anderes.

Stuttgart. Als der Schlusspfiff in der Mercedes-Benz-Arena ertönte, standen die Protagonisten des VfB Stuttgart im Mittelkreis und diskutierten heftigst mit Schiedsrichter Stieler. Ein Handspiel in der Nachspielzeit war Stein des Anstoßes. Doch die Pfeife blieb stumm. Man schob Frust in Schwaben, besonders Stürmer Vedad Ibisevic.

Punkte liegen gelassen

Die Gastgeber waren nicht zufrieden mit diesem Remis, auch wenn man ein gutes Spiel absolviert hatte. Bedenkt man, dass der VfB vor zwei Tagen erst für Deutschland in der Europa League im Einsatz war, wirkte die Leistung frisch. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und unnötig Punkte liegen gelassen“, resümierte Vedad Ibisevic nachdem Spiel bei Sky.

Angesprochen auf seine lang anhaltende Torflaute zeigte der Stürmer Nerven, es wurmt ihn sichtlich. Denn auch auf dem Platz schimpfte und moserte er. Als ihm die Frage nach seiner momentanen Harmlosigkeit gestellt wurde, entgegnete Ibisevic mit ernster Miene: „Wissen Sie es? Ich arbeite jeden Tag, damit ich wieder treffe.“

„Die letzte Frische fehlte, das ist ja auch ganz normal. Aber dafür hat es die Mannschaft gut gemacht. Das Einzige war, dass wir uns heute nicht komplett belohnt haben“, resümierte hingegen Trainer Labbadia.

Enttäuschung bei Feulner

Dass der VfB Stuttgart keinen Dreier holen konnte, lag auch an Markus Feulner. Der Nürnberger machte ein überragendes Spiel und schoss den Ausgleichstreffer für die Franken. Trotzdem zeigte er sich nicht ganz zufrieden.

„Wir sind ein bisschen enttäuscht, weil wir ja wussten, dass Stuttgart vor Kurzem im Europapokal gespielt hat. Wir wussten: ‚Die müssen ein bisschen müde sein‘. So was steckt man nicht so einfach weg“, sagte er direkt nach dem Spiel und ergänzte: „Wir wollten hier schon einen Dreier landen, waren dann aber auch zu passiv. Wir können aber am Ende mit einem Punkt leben.“

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