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Nach der 1:2-Niederlage beim FC Augsburg herrscht bei der TSG Hoffenheim Alarmstufe Rot. Im Gegensatz dazu sind die Augsburger stolz auf ihre Leistung und den Einsatz.

Augsburg.  Nach dem Schlusspfiff herrschte großer Jubel in Augsburg. Das 2:1 gegen Hoffenheim bedeutete den Sprung auf Rang 16, die TSG rutscht dagegen ganz tief in den Keller. Kein Wunder, dass nach dem Spiel die Gefühle nicht unterschiedlicher sein konnten.

Einstellung stimmt in Augsburg

Bereits vor dem Spiel hatte Augsburg-Trainer Markus Weinzierl in einem Interview erklärt, dass die eigene Mannschaft gegenüber Hoffenheim die bessere Einstellung habe. Nach dem Spiel fühlte er sich bestätigt und sagte zu Sky: „Wir haben einen unglaublich guten Geist in der Mannschaft und auch Selbstvertrauen getankt. Wir haben jetzt neun Punkte aus sechs Spielen geholt. Neun Punkte hatten wir in der ganzen Vorrunde und das spricht für sich. Die Mannschaft lebt und tut alles dafür, dass wir in der Liga bleiben.“

Bestes Beispiel für den tadellosen Einsatz war Torschütze Sascha Mölders, der davor wegen einer Kopfverletzung behandelt werden musste. Nach dem Spiel sagte er ebenfalls zu Sky auf die Frage, ob die Nase gebrochen sei: „Ich hab keine Ahnung, ich weiß es noch nicht. Wir schauen gleich.“

Kurz bemängelt fehlenden Einsatz

Von solch einem Einsatz konnte man auf Hoffenheimer Seite nur träumen. Beinahe die gesamte Spielzeit über war die Mannschaft von Trainer Marco Kurz unterlegen. „Das war eine verdiente Niederlage, weil wir am Anfang einfach zu verhalten gespielt haben. Es war heute einfach zu wenig. Wenn wir uns im Abstiegskampf befinden, dann muss ich das annehmen“, war dann auch seine schonungslose Kritik im Sky-Interview nach dem Spiel.

Fast noch schonungsloser ging Manager Andreas Müller mit dem Team ins Gericht: „Ich hab ja genügend deftige Worte nach dem Spiel in Stuttgart gefunden. Jetzt ist es an der Zeit, in Ruhe über die nächsten Schritte nachzudenken. Weil, die müssen sitzen – sonst haben wir überhaupt keine Chance mehr. Es waren schon harte Tage für die Mannschaft und die werden nicht einfacher.“ Die Zeiten sind tatsächlich hart in Hoffenheim und wenn man die Lage momentan begutachtet, fällt es schwer, eine positive Entwicklung für die Mannschaft zu sehen.

EURE MEINUNG: Kann Hoffenheim den Abstieg noch vermeiden?

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