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Am Donnerstag spielten die Schwaben in der Europa League. Nur 43 Stunden später steht das Heimspiel gegen den „Club“ an. Der VfB-Trainer ist sauer über die kurze Pause.

Stuttgart. Als einziger deutscher Verein steht der VfB Stuttgart im Achtelfinale der Europa League. Ein 2:0 gegen den KRC Genk am vergangenen Donnerstag ebnete den Weg in die nächste Runde. In der Bundesliga muss der VfB nun nur zwei Tage später gegen den 1. FC Nürnberg ran, doch Trainer Bruno Labbadia schmeckt die Spielansetzung gar nicht. Für ihn ist die Pause zwischen den zwei Spielen viel zu kurz.

Zum wiederholten Male

„Wir sind die Einzigen, die es zwei Mal getroffen hat. Das ist eigentlich klare Wettbewerbsverzerrung“, wird der 47-Jährige von der Bild zitiert.

Das stimmt allerdings nicht so ganz: Auch Hannover 96 muss am Samstag gegen den Hamburger SV ran - auch für die Niedersachsen ist es das zweite Mal, dass sie nur einen Tag Pause haben.

Vize-Kapitän Christian Gentner sieht die Situation dagegen etwas gelassener: „Europa League ist das, was wir wollten, dieses Los gehört dazu. Wir werden unseren Kadaver schon wieder fit kriegen.“

„DFL ist bemüht, fair zu verteilen“

Die Deutsche Fußball-Liga, die für die Terminierung der Spiele zuständig ist, tritt dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung ganz sachlich gegenüber. „Grundsätzlich ist die DFL immer bemüht, entsprechende Ansetzungen, die aufgrund des Rahmenterminkalenders unausweichlich sind, fair zu verteilen“, sagte ein Sprecher.

Bereits am 16. Spieltag der Bundesliga musste Stuttgart im Donnerstag-Samstag-Rhythmus antreten. Damals gewannen die Schwaben 3:1 gegen den FC Schalke 04.

EURE MEINUNG: Handelt es sich bei der Spielansetzung wirklich um „Wettbewerbsverzerrung“?

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