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In den Reihen des SV Werder Bremen wusste man nach der 6:1-Klatsche gegen Bayern das Ergebnis realistisch einzuschätzen. Arnautovic und Petersen sahen nicht viele Chancen.

München. Der FC Bayern München hat seinen Lauf in der Bundesliga fortgesetzt und 6:1 gegen Werder Bremen gewonnen. Nach der Partie trauten sich Thomas Schaaf, Marko Arnautovic und Nils Petersen als erste vor die Presse.

Schaaf sieht auch Positives

Trotz der Klatsche fand Trainer Thomas Schaaf nach der Partie anerkennende Worte für sein Team. „Ich denke sogar, dass wir das in der zweiten Halbzeit ganz gut gemacht haben, mit zehn Mann. Dass wir da auch ein Tor geschossen haben und zwei, drei Möglichkeiten hatten“, sagte der Werder Coach gegenüber Sky nach der Partie und ergänzte: „Bayern ist in dieser Form schwer zu kontrollieren, das haben sie hervorragend gemacht.“

Keine Überbewertung

Sebastian Prödls Platzverweis kurz vor der Pause war Bremen keine Hilfe, das wusste auch Schaaf: „Dadurch wird es natürlich nicht einfacher.“ Auch wenn er seine Mannschaft nicht kritisieren mochte, zufrieden war er nicht. „Wir können doch nicht mit so einem Spiel zufrieden sein, das ist doch klar“, so Schaaf, der aber auch sagte: „Wir wissen, dass wir gegen eine Mannschaft gespielt haben, die mächtig viel Selbstvertrauen hat.“

Arnautovic bleibt gerne in Bremen

„Wie willst Du mit einem Mann weniger gegen die Bayern spielen? Das ist unmöglich.“ - Marko Arnautovic brachte nach der Partie auf den Punkt, was wohl in allen Bremer Köpfen spätestens in der zweiten Hälfte herumgeisterte. Auswirkungen auf einen möglichen Abgang haben solche Spiele bei ihm aber nicht. „Ich bleibe gerne bei Werder Bremen. Ich habe hier Spaß und fühle mich wohl“, so Arnautovic, der anfügte: „Wir haben verloren gegen eine überragende Mannschaft und nicht gegen irgendeine Mannschaft.“

Petersen froh über Spielende

Bayerns Leihgabe Nils Petersen hatte sich seine Rückkehr nach München anders vorgestellt. „Ganz ehrlich gesagt bin ich froh, dass das Spiel rum ist. In der zweiten Halbzeit ging es nur noch ums Überleben“, so Bremens Stürmer. Petersen weiter: „Man nimmt sich immer viel vor in München, aber man muss sich auch ganz ehrlich eingestehen, dass hier im Moment einfach nichts zu holen ist.“

EURE MEINUNG: Hatte Bremen hier heute überhaupt eine Chance?

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