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Nils Petersen konnte bei Bayern München nicht richtig Fuß fassen. In Bremen ist er nun Stammspieler und möchte gerne bleiben. Geld und Titel sind nicht entscheidend.

Bremen. Werder Bremens Angreifer Nils Petersen ist noch bis Saisonende vom FC Bayern München ausgeliehen. In einem Interview spricht er von seinen Zukunftsplänen, warum er nicht mit Pizarro tauschen möchte und dass Geld für ihn nicht das wichtigste im Profigeschäft ist.

Stand jetzt müsste Nils Petersen nach Ablauf der Saison zurück zum FC Bayern München, wo er noch bis 2015 unter Vertrag steht. Vor dem Spiel der Bremer gegen Bayern äußerte er im Interview mit Bild zwar respektvoll, dass jeder Spieler gerne unter Pep Guardiola trainieren wolle. „Aber es macht nur Sinn, wenn man eine Rolle spielt. Und das könnte schwer für mich werden. Ich denke, er kennt mich nicht mal.“

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„Ich weiß, was mir wichtig ist“

Ob er ab der nächsten Saison wieder in München spielen werde, weiß er noch nicht. Klar sei aber, „dass ich nicht wieder ein Jahr ohne Einsatzzeiten haben möchte.“ In seinem Jahr bei Bayern hatte Petersen es auf neun Einsätze in und zwei Tore in der Bundesliga gebracht, wobei er nur einmal von Beginn an spielte.

Petersen ist in Bremen gereift: „Nach Cottbus, Bayern und Werder weiß ich, was mir wichtig ist.“ Und weiter: „In Bremen fühle ich mich super wohl. Das ist mir wichtig. Darum würde ich gerne bleiben.“ Derzeit verhandelt Bremen mit Bayern um eine feste Verpflichtung des Stürmers.

Anerkennung wichtiger als Gehalt und Titel

Das Geld ist für ihn dabei zweitrangig:: „Wenn man nicht spielt, ist das Geld nichts wert. Dann ist man unglücklich. Ich will nicht mit 35 einen Haufen Kohle auf dem Konto haben, aber 15 Jahre unglücklich gewesen sein.“ Auf die Frage, ob ihm Titel oder Spielpraxis wichtiger seien, antwortete Petersen: „Ich will spielen, das ist wichtiger.“

Mit Vorfreude in das Spiel gegen Bayern

Aus diesen Gründen möchte Petersen auch nicht mit seinem Sturmkollegen Claudio Pizarro tauschen, „auch wenn er noch drei Titel holen kann.“ Der Peruaner war Anfang der Saison von Bremen nach München gewechselt und ist dort hinter Mario Mandzukic und Mario Gomez nur dritte Wahl. Petersen schilderte seine Erfahrung als Ersatzspieler: „Es fehlt etwas. Man fühlt sich nicht wichtig.“

In Bremen ist Petersen bester Torschütze, bei der 2:3-Niederlage gegen den SC Freiburg vergangenen Spieltag erzielte er beide Tore für seine Mannschaft. Am Samstag würde er gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber, der in der Rückrunde noch keinen Gegentreffer kassiert hat, gerne nachlegen. Petersen freut sich auf das Spiel: „Ich wäre schon gerne der, der das erste Rückrundentor macht.“

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