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Der FC Schalke 04 verbietet seinen Fans eine Unterschriftenaktion, die sich gegen Vereinspartner Viagogo wendet. Die Initiatoren der Aktion wollen die Demo dennoch durchsetzen.

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 reagiert mit Unverständnis auf eine geplante Unterschriftenaktion seiner Anhänger vor dem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf und untersagt seinen Fans Demonstrationen, die sich gegen den Ticketdienstleister und Schalke-Partner Viagogo richten.

Keine Unterstützung

„Selbstverständlich halten wir am Prinzip der freien Meinungsäußerung fest. Allerdings wird der Verein FC Schalke 04 im Sinne einer guten Partnerschaft keine Aktionen unterstützen, die sich gegen unsere aktuellen und zukünftigen Partner richten“, soll sich der Verein laut den Initiatoren der Aktion geäußert haben.

Teile der Fans sind enttäuscht

Diese reagierten ihrerseits ebenfalls mit einer Stellungnahme: „Wir stellen mit dem größten Bedauern fest, dass der FC Schalke 04, wie bereits in der Frage Verfolgung von Schwarzmarkt auf viagogo, bereits vor dem Vertragsbeginn am 1. Juli in vorauseilendem Gehorsam die berechtigten Interessen seiner langjährigen Fans und Mitglieder an fairen Kartenpreisen und Wahrnehmung ihrer mitgliedschaftlichen Rechte aus § 6 Abs. 2 der Vereinssatzung hinter die finanziellen Interessen eines erst künftigen Geschäftspartners zurückstellt“, heißt es auf stadionwelt-fans.de.

Trotz des Verbots seitens des Vereins soll die geplante Unterschriftenaktion stattfinden. Die Flyer wollen die Initiatoren nun außerhalb des Vereinsgeländes verteilen.

 

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