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Nach den rechtsradikal motivierten Übergriffen Dortmunder Fans in Donezk sieht der deutsche Meister Handlungsbedarf und zieht nun den Rechtsschutz zu Rate.

Dortmund. Nach den Attacken rechtsradikaler Fans beim Champions-League-Achtelfinale gegen Schachtjor Donezk (2:2) hat Borussia Dortmund reagiert: Neben bundesweiten Stadionverboten sollen in Zukunft die Stadionordner des Signal Iduna Parks durch den polizeilichen Staatsschutz im Hinblick auf Symbole und Parolen rechtsradikaler Gruppen geschult werden.

Ziel ist es, kampfbereite Neonazis bereits am Stadioneinlass zu erkennen und aus dem Verkehr zu ziehen. „Die Ordner werden insbesondere für die Symbolik der Neonazis sensibilisiert", erläutert Wolfgang Wieland, Sprecher der Polizei Dortmund. Denn „das Hakenkreuz ist noch das leichteste, was man erkennen kann", so Wieland weiter.

Hooligans verprügeln Fanbeauftragte

Am Rande des Unentschiedens am vergangenen Mittwoch waren zwei Fanbeauftragte des BVB von Hooligans aus dem eigenen Verein zusammengeschlagen worden. „Die Handlungen waren niederträchtig und stellen einen absoluten Tabubruch dar", machte der Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke klar.

Bereits im September 2012 gerieten rechtsradikale BVB-Anhänger ins Visier der Polizei. Die beiden Ultragruppen „Super 3" und „Desperados" fielen mit propagandistischen Bannern und Plakaten auf der Südtribüne auf.

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