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Hoeneß: Guardiola hat keine Spielernamen genannt

Der Bayern-Boss plaudert im Interview aus dem Nähkästchen und erzählt vom Treffen mit Guardiola und den Planungen für die neue Saison.

München. Mit der Verpflichtung von Pep Guardiola ist dem FC Bayern ein echter Coup gelungen. Präsident Uli Hoeneß hat jetzt erstmals über sein Treffen in der Winterpause mit dem zukünftigen Trainer gesprochen. Auch über den Kader habe man bereits diskutiert.

Im Interview mit der Sport Bild erzählt Hoeneß von seinem Besuch in New York bei Guardiola, nachdem dieser bereits Kontakt zu Karl-Heinz Rummenigge gehabt hatte: „Dann wollte Guardiola mich kennenlernen. Als ich in New York den fertigen Vertrag, unterschrieben von Rummenigge und Hopfner, dabeihatte, fragte er nach drei Stunden: 'Shall I sign now?'“ Guardiola sei ein „sehr offener, freundlicher Mensch“, so Hoeneß.

Man habe sich unter anderem über das Training und die Pressearbeit der Bayern unterhalten. Auch der Kader wurde thematisiert: „Da wurde über Positionen gesprochen, wo er Verbesserungen für möglich hält. Aber nicht über Namen“, erzählt Hoeneß. Die Gerüchte um Wunschspieler von Guardiola seien falsch. „Guardiola hat bis heute auch nicht einen Spieler genannt, den er gerne hätte.“

Keine teuren Transfers

Mit der jetzigen Mannschaft sei man ohnehin sehr zufrieden. „Wenn ich mir unseren starken Kader anschaue, wird da im Sommer nicht viel passieren“, dämpft Hoeneß die Erwartungen um Megatransfers. Große Summen müsse man nicht mehr so häufig in die Hand nehmen – auch aufgrund der guten Jugendarbeit: „Da wird immer von der tollen Jugendarbeit anderer erzählt. Wir machen die beste – eindeutig.“ Hoeneß' Schlussfolgerung: „Ich denke nicht, dass wir in den nächsten Jahren einen Spieler kaufen, der teurer ist als Martinez.“

Lewandowski nicht fix

Zum Dauerthema Robert Lewandowski will Hoeneß nichts sagen. Aber: „Nein, klar ist gar nichts. Tatsache ist, dass wir drei gute Stürmer haben. Und dass wir in keinerlei Not sind.“ Verpflichtungen würde Guardiola auch nicht allein entscheiden. „Bayern macht nur Transfers, die einstimmig sind. Wenn einer der wichtigen Leute seine Bedenken über Bord werfen kann, wird es gemacht. Sonst nicht.“

Heynckes könnte bleiben – in anderer Funktion

Der bevorstehende Abschied von Jupp Heynckes habe sich nicht negativ auf dessen Arbeit ausgewirkt. „Nein, Jupp Heynckes und Matthias Sammer arbeiten unglaublich gut.“ Der Trainer sei „nicht verbissen, sehr konzentriert.“ Ein Amt bei den Bayern über den Sommer hinaus sei möglich. Hoeneß schränkt aber ein: „Wenn man ihn jetzt darauf ansprechen würde, dann würde er sagen: Lass mich in Frieden – so fokussiert ist er.“ Deshalb könne man das „nach der Saison kurzfristig besprechen.“

EURE MEINUNG: Was, denkt Ihr, wird Guardiola  in München bewegen und verändern?

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