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Erstmals in dieser Saison stehen die Hanseaten auf einem Europacup-Platz. Der Trainer warnt vor Überheblichkeit und verlangt Verbesserung auf spielerischer und mentaler Ebene.

Hamburg. Ohne großen Aufwand siegte der Hamburger SV am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:0 und bestätigte damit den Aufwärtstrend. Obwohl der HSV erstmals unter seiner Leitung auf einen Europa-League-Platz rutschte, will Trainer Thorsten Fink nichts von internationalem Wettbewerb wissen.

Van der Vaart: „Natürlich gucke ich auf die Tabelle“

„Spielerisch müssen wir besser werden, wenn wir nach Europa wollen, müssen mental noch wachsen“, mahnt der Fußballlehrer. Rafael van der Vaart, Siegtorschütze gegen Gladbach, widerspricht: „Natürlich gucke ich auf die Tabelle“, und verrät: „Jeder bei uns guckt auf die Tabelle und sie gibt uns ein gutes Gefühl.“

Verständlich, denn der HSV steht so gut da wie nie zuvor unter Thorsten Fink. Wichtig sei aber vor allem, dass man Konstanz bewiesen habe. „Entscheidend ist, dass wir den Sieg von Dortmund bestätigt haben“, urteilt Verteidiger Heiko Westermann. „Wir haben uns im Vorfeld sehr unter Druck gesetzt, weil wir diese Chance in der Vergangenheit schon drei- bis viermal vergeben hatten“, fährt der 29-Jährige fort.

Arnesen: „Der beste HSV seit ich hier bin“

In die gleiche Kerbe schlägt auch Sportdirektor Frank Arnesen. „Wir haben einen wichtigen Schritt nach vorn gemacht“, findet der 56-Jährige, „denn nach dem Erfolg in Dortmund lag großer Druck auf unserer Mannschaft, weil jeder den nächsten Sieg erwartet hat.“

Seit 2011 ist der Däne bei den Hanseaten. Noch in der vergangenen Saison steckte der HSV tief im Abstiegssumpf und rettete sich nur knapp vor dem ersten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte. „Ich sehe derzeit definitiv den besten HSV, seit ich hier bin“, so Arnesen.

EURE MEINUNG: Ist der HSV reif für Europa?

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