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Gegen Hoffenheim holten die Schwaben den ersten Sieg nach zuvor fünf Liga-Pleiten in Folge. Mit neuer Geschlossenheit will man jetzt auch in der Europa League antreten.

Stuttgart. Den freien Fall gestoppt: Am Sonntag gewann der VfB Stuttgart, bis dato schlechtestes Team der Rückrunde, erstmals im neuen Jahr. Als „Mannschaft“ habe man gegen die TSG Hoffenheim gewonnen, betont Angreifer Martin Harnik. Am Donnerstag soll in der Europa League gegen den KRC Genk mit ähnlich „geschlossener Leistung“ der Achtelfinal-Einzug gesichert werden.

Harnik: „Der Teamgeist hat immer gestimmt“

„Das war keine One-Man-Show. Wir haben das Spiel als Mannschaft gewonnen“, sagt der österreichische Nationalspieler, der in Sinsheim das goldene Tor, sein erstes in der Bundesliga seit dem 12. Spieltag, erzielt hatte.

Zuvor hatten die Schwaben fünf Niederlagen in Serie in der Liga einstecken müssen. In der Europa League gelang zudem im eigenen Stadion gegen den KRC Genk nur ein Remis im Hinspiel. „Der Teamgeist hat immer gestimmt, daran lag es nicht“, meint Harnik und erklärt: „Aber wir haben jetzt gemerkt, dass es nicht geht, wenn ein Teil defensiv spielen will und ein Teil offensiv. Wenn wir vorne draufgehen wollen, müssen wir das gemeinsam machen, wenn wir erst mal sicher stehen wollen, müssen wir das auch gemeinsam machen.“

Europa League: Mit „Geschlossenheit“ ins Achtelfinale

Sicher stand Stuttgarts Hintermannschaft gegen harmlose Hoffenheimer allemal. Der Angreifer betont: „Das klare Ziel war, die Null hinten zu halten.“ Weil die Hausherren selten Gefahr ausstrahlten, blieb das Team von Trainer Bruno Labbadia zum ersten Mal seit dem 1. Dezember 2012 ohne Gegentor in einem Pflichtspiel. „Ich weiß jetzt nicht, wie ansehnlich unser Spiel war, aber taktisch war es sehr gut“, lobt Harnik.

Als nächstes Etappenziel will die Mannschaft aus dem „Ländle“ den Einzug in die nächste Runde in der Europa League klarmachen. Nach einem 1:1 im Hinspiel gegen Genk keine leichte Aufgabe. „Ich bin überzeugt, dass wir weiterkommen, wenn wir eine ähnlich geschlossene Leistung bringen wie in Hoffenheim“, erklärt der 25-Jährige aber zuversichtlich.   

EURE MEINUNG: Gehts nach dem Sieg in Hoffenheim wieder bergauf für Stuttgart?

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