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Die Berliner überzeugten in dieser Saison in der Schlussphase, die ihnen viele wichtige Zähler im Aufstiegskampf retten konnte.

Berlin. Absteiger Hertha BSC ist auf dem besten Weg, in die 1. Bundesliga aufzusteigen. Nach 22 Spieltagen rangiert die Luhukay-Elf mit 49 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz - der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt zehn Punkte. Dank einer starken Schlussphase sicherten sich die Berliner einen Punkt im Stadtderby gegen den 1. FC Union Berlin und gewannen zuletzt beim VfR Aalen mit 1:0.

Moral stimmt

Die Mannschaft von Hertha BSC weiß, wie man sich in der letzten Viertelstunde die Punkte sichert und Nerven zeigt. In Österreich ist Rapid Wien für seine „Rapidler Viertelstunde“ bekannt und in Deutschland scheint der Klub aus der Hauptstadt sehr nah an diesem Begriff dran zu sein. In Aalen war es am Samstag wieder der Fall, als Marcel Ndjeng in der 76. Spielminute das Tor des Tages für die Gäste markierte. Zuvor sicherte Ronny mit einem seiner bekannten Freistöße das Remis im Stadtderby gegen Union Berlin. Vor allem der Brasilianer weiß es, wie man späte Treffer erzielt: In der Hinrunde traf der Offensivmann fünf Minuten vor Schluss zum 2:1-Sieg bei Energie Cottbus.

Hertha zeigt, dass man trotz einer über 80 Spielminuten äußerst schmeichelhaften Leistung einen Sieg einfahren kann. Im November war es gegen den FC St. Pauli der Fall, als Ben Sahar fünf Minuten vor dem Spielende den 1:0-Siegtreffer markierte. Einen Monat später sicherten Ndjeng (82.) und Ronny (84.) im Duell gegen den FSV Frankfurt nach einem 0:1-Rückstand einen Arbeitssieg für die Hertha.

Luhukay stolz

„Wir haben in der letzten Konsequenz nicht das gezeigt, was wir können, aber wir haben wieder einmal Charakter bewiesen und uns ins Spiel gekämpft. Wie ein Sinnbild unserer gesamten Saison haben wir wieder mit unseren Standardsituationen und der letzten Viertelstunde einen Punkt erkämpft. Daher müssen wir gar nicht unzufrieden sein, sondern sind insgesamt betrachtet froh“, sprach Hertha-Coach Jos Luhukay auf der Pressekonferenz nach dem Stadtderby.

Starker Ronny

Der Brasilianer Ronny spielt dabei eine sehr gute Saison und glänzt mit sehenswerten Freistößen, wie zum Beispiel in den beiden Derby-Spielen gegen Union, als er jeweils ein Tor per Freistoß erzielen konnte. Hertha ist auf Ronny angewiesen, denn der Offensivmann erzielte in 22 Partien zwölf Tore und assistierte bei zehn Treffern. Sicher ist: Ohne seine Gefahr bei den Standardsituationen würde der BSC nun nicht auf einem Aufstiegsplatz rangieren.

EURE MEINUNG: Wie bewertet ihr Herthas Saisonleistungen?



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