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Der neue Trainer in Wolfsburg will einen neuen Weg gehen, sich damit aber nicht zu viel Zeit lassen.

Wolfsburg. Dieter Hecking, plant große Strukturveränderungen bei seinem neuen Verein. Gleichzeitig verteidigt der Trainer von Bundesligist VfL Wolfsburg jedoch die Höhe von Diegos Gehalt.

„Als Erstes immer das Geld“

„Wenn man über den VfL Wolfsburg spricht, kommt als Erstes immer das Geld und nie der Sport. Und wir haben gesagt: Es muss so sein, dass erst der Sport kommt und dann auch über die Möglichkeiten geredet wird. Wenn wir das hinbekommen, sind wir ein Riesenstück weiter“, erklärte Hecking am Sonntagmorgen im Doppelpass auf Sport1.

Zusätzlich kritisierte der Trainer die fehlende Nachhaltigkeit bei seinem Arbeitgeber: „Es ist noch keine Nachhaltigkeit da, die jeder dem Verein aufgrund des Konzerns, der im Hintergrund steht, zutraut. Deshalb versuchen wir jetzt, das hinzubekommen. Das ist ein Weg, der ein bisschen Geduld braucht.“

Hecking warnt vor Aktionismus

Der 48-Jährige betonte jedoch, dass er selbst nicht besonders geduldig sei, „aber schnell heißt nicht gleich, dass man alles machen muss. Sondern mit klarem Kopf Entscheidungen treffen, die für diesen Verein richtig und wichtig sind. Nichts Aktionistisches machen und hier und da ein paar Millionen ausgeben“, erläuterte Hecking.

Dabei appellierte der Fußballlehrer auch an den VW-Konzern, der als Großsponsor die Geschicke des Vereins maßgeblich mitbestimmt: „VW hat Ziele: Bis 2018 wollen sie die Nummer Eins der Welt sein. Dafür brauchen sie Zeit. Und das, was sie für sich selbst als Anspruch nehmen, sollten sie auch dem Fußball an Zeit geben. Ich glaube, wir haben mit VW einen Partner, der genau diesen Weg mitgehen wird und auch mitgehen muss, wenn er dauerhaft erreichen will, dass man im internationalen Fußballgeschäft auftritt.“

„Ausnahmespieler verdienen mehr“

In der Diskussion um die zuletzt veröffentlichten Gehälter beim VfL Wolfsburg rechtfertigte der ehemalige Profi das Gehalt von Spielmacher Diego, der 8,2 Millionen Euro verdienen soll, ohne die Zahl allerdings zu bestätigen. „Diego ist ein Ausnahmespieler für den VfL Wolfsburg und Ausnahmespieler verdienen mehr“, sagte Hecking. Allgemein seien die Gehälter im Profifußball jedoch zu hoch.

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