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Leihgabe Lakic ist der Hoffnungsträger in Frankfurts Offensive. Bislang zahlt er das Vertrauen von Armin Veh und Co. zurück. Auch für das Duell mit dem BVB bleibt er ehrgeizig.

Frankfurt. Srdjan Lakic hat sich bei Eintracht Frankfurt gut eingelebt und lobt seinen neuen Arbeitgeber. Für das Spiel gegen Borussia Dortmund rechnet er sich Chancen aus, während ihn der Karrieresprung von Kevin Trapp nicht überrascht.

Lakic bleibt realistisch

Bei seinem Debüt im Eintracht-Trikot schoss Lakic gleich zwei Tore, gegen Nürnberg lieferte er zuletzt ein eher durchschnittliches Spiel ab. „Mein Start bei der Eintracht ist optimal gelaufen, ich konnte im ersten Spiel gleich mit zwei Toren zum Sieg beitragen“, freut sich Frankfurts Leihgabe im Sport1-Interview und gibt zu: „Ich bin noch nicht bei 100 Prozent, ich hoffe aber, dass ich schon bald wieder zu meiner Bestform zurückfinde.“

Eintracht-Erfolg kein Zufall

Dass die Hessen eine so gute Saison spielen, hatten die wenigsten erwartet. Auch der 29-Jährige zeigt sich positiv angetan von der neuen Eintracht. „Wir haben hier ein super Team, und es macht einfach Spaß, Teil dieser Mannschaft zu sein. Wir stehen nicht durch Zufall dort oben in der Tabelle.“

Lakic weiter: „Ich bin in ein Team gekommen, in dem es stimmt, das macht es sehr viel einfacher. Die Mannschaft hat in dieser Saison nicht erst einmal gezeigt, dass sie nach Niederlagen nicht zurücksteckt, sondern einfach weitermacht.“

Kein Blick mehr zurück

Seine Karriereleiter stieg der Kroate in den vergangenen Jahren eher hinunter. Vom Publikumsliebling in Kaiserslautern mutierte er zur Enttäuschung in Hoffenheim und zum Millionen-Flop in Wolfsburg. „Bei vielen Verletzungen und wenig Vertrauen ist es ist immer schwer - es hat einfach nicht gepasst“, resümiert Lakic seine wohl schlimmste Phase als Fußballprofi.

Doch Frankfurts neuer Stürmer weiß auch: „Das macht einen natürlich stärker, man lernt mit solchen Situationen umzugehen, sie zu meistern.“

Schon immer an Trapp geglaubt

Der steile Aufstieg von Keeper Kevin Trapp, mit dem er schon bei den Pfälzern zusammen kickte, ist für ihn keine Überraschung. „Ich wusste von Beginn an, dass er ein Guter wird. Kevin und ich haben beim FCK zusammen debütiert, er war damals erst 18, ich kam als neuer Spieler“, so Lakic.

„Damals war er noch sehr jung. Da wir schon viel zusammen trainiert haben, kann ich ihn sehr gut einschätzen. Mich hat das also nicht so sehr überrascht“, freute sich der Kroate für seinen Mitspieler.

Wieder ein Torfest gegen Dortmund?

Am Samstagabend ab 18.30 Uhr steigt das Topspiel der Eintracht beim deutschen Meister Borussia Dortmund. Schon im Hinspiel sorgten die Aufsteiger mit einem 3:3 für Furore. „Das Spiel ist mit Sicherheit eine Herausforderung für uns, deshalb müssen wir hochkonzentriert sein und alles abrufen“, sagt Lakic, der optimistisch in die Partie geht: „Wir müssen an uns glauben, dann haben wir auch eine Chance.“

EURE MEINUNG: Was traut Ihr Srdjan Lakic in dieser Saison noch zu?

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