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Der Tscheche feiert am Samstag sein Saisondebüt. Allerdings kommt beim HSV deswegen keiner ins Schwitzen - weder Drobny selbst, noch sein Trainer oder seine Teamkollegen.

Hamburg. Jaroslav Drobny muss beim Bundesliga-Heimspiel des Hamburger SV gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag Stammtorhüter Rene Adler ersetzen. Den 28-Jährigen zwingt eine Bauchmuskel-Zerrung zum Pausieren. Eine Situation, die bei den Hanseaten niemanden nervös macht.

„Ich verspüre keinen Druck“

Auch wenn Drobny sein letztes Bundesliga-Spiel vor zehn Monaten bestritt, betonte der Tscheche in der Bild: „Ich verspüre keinen besonderen Druck. Ich freue mich auf das Spiel.“

Es sei für ihn kein Problem, so der 33-Jährige weiter, länger nicht in einem Pflichtspiel zwischen den Pfosten gestanden zu haben, da er mittlerweile erfahren genug sei.

Fink: „Ich habe vollstes Vertrauen“

Auch HSV-Trainer Thorsten Fink zweifelt nicht an den Fähigkeiten seines Ersatztorwarts und erinnert sich an den Abstiegskampf in der vergangenen Saison: „Er hat gezeigt, dass er ein guter Mann ist. Er zittert nicht, zeigt keine Nerven. Ich habe vollstes Vertrauen.“

Darüber hinaus erfährt Drobny Unterstützung aus der Mannschaft. So äußerte Rafael van der Vaart: „Diesen Einsatz hat sich Drobo verdient. Er hat das Team immer aus der zweiten Reihe unterstützt. Er wird mit Sicherheit gut halten.“

Bleibt Drobny über die Saison hinaus beim HSV?

Zum Saisonende läuft der Vertrag des ehemaligen Schlussmannes von Hertha BSC und dem VfL Bochum aus. Der HSV würde ihn gerne als Ersatztorhüter behalten, allerdings für ein deutlich niedrigeres Salär. Fink zu der Thematik: „Drobny könnte sich das vorstellen.“ Erste Gespräche sollen nach Angaben der Bild schon geführt worden sein.

EURE MEINUNG: Wird Drobny Rene Adler im HSV-Tor würdig vertreten?

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