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Vor dem Spiel gegen Wolfsburg adelte Jupp Heynckes, Trainer des FC Bayern München, Schweinsteiger und Busquets als beste Mittelfeldspieler der Welt und lobte auch Javier Martinez.

München. Nach der Kritik von Olaf Thon und Günter Netzer an Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern München stellte sich Trainer Jupp Heynckes vor seinen Schützling und bezeichnet ihn als den besten Mittelfeldspieler der Welt - zusammen mit Sergio Busquets vom FC Barcelona. Zudem sprach Heynckes vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg über den Gegner, Rotation und die Entwicklung von Javier Martinez.

Heynckes: „Schweinsteiger ist ein großer Regisseur“

„Für mich ist Bastian Schweinsteiger ein großer Stratege, ein Regisseur. So wie ein Filmregisseur sein Drehbuch hat, hat er seinen Matchplan. Das heißt: Er setzt sich mit dem Fußball auseinander, er spielt einen zeitgemäßen Fußball“, lobte Heynckes seinen Mittelfeldspieler und fügte hinzu: „Barcelona ist das Maß aller Dinge, dort spielt ein gewisser Sergio Busquets. Der ist ein genialer Spieler, der hat in seinem ganzen Leben noch nicht gedribbelt! Warum? Weil man das Spiel verlagern muss, man muss kombinieren. Genau so macht es Schweinsteiger. Ich bin froh, dass ich ihn habe. Er ist mit Busquets der beste Mittelfeldspieler der Welt.“

Mit Wolfsburg erwarte der 67-Jährige zudem eine gefährliche Mannschaft: „Durch den Trainerwechsel hat sich die Mannschaft konsolidiert. Dieter Hecking hat eine Formation gefunden, sie hatten vier mal eine ähnliche Struktur. Die Niederlage in Hannover war sehr unglücklich. Morgen in Wolfsburg wird die Mannschaft hundert Prozent bringen, entsprechend müssen wir uns einstellen“, so Heynckes.

„Beckenbauer dachte: Martinez sei eine Kaffeesorte!“

Auf Javier Martinez muss Heynckes indes verzichten. Der 40-Millionen-Mann fällt mit einer Zehenprellung definitiv aus. Damit erhält voraussichtlich Luiz Gustavo die Chance, sich von Beginn an zu beweisen. „Luiz Gustavo war bis zu seiner Verletzung ein ganz wichtiger Spieler im Mittelfeld, vielleicht der Beste. Wir können alle Spieler ersetzen, das ist mit das Geheimnis, warum wir so dominant sind“, sagte Heynckes zur gezwungenen Rotation.

Für Martinez selbst hatte der Coach auch noch ein spezielles Lob übrig. „Dass wir nur sieben Gegentore bekommen haben, ist auch ein Verdienst des defensiven Mittelfelds. Als Martinez kam, kannte ihn keiner. Franz Beckenbauer dachte: Martinez - das sei eine Kaffeesorte! Letzten Samstag hat er eine Stunde superklasse gespielt“, adelte Heynckes den Spanier.

Heynckes wird am Saisonende durch Pep Guardiola als Trainer des FC Bayern München abgelöst. Ob er seine Karriere danach beendet oder weitermacht, hat der Routinier noch nicht entschieden.

Neben Martinez muss der FCB auch auf Claudio Pizarro verzichten. Der Peruaner leidet an einer Angina. Er muss derzeit Antibiotika nehmen und kann daher nicht mitwirken.

EURE MEINUNG: Sind Schweinsteiger und Busquets tatsächlich die weltbesten Mittelfeldspieler?

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