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Nach zwei Toren gegen Borussia Dortmund ist Artjoms Rudnevs endgültig beim Hamburger SV angekommen. Woran das liegt, erklärt er in einem Interview mit Eurosport.

Hamburg. Nach zwei Treffern beim 4:1 gegen Borussia Dortmund hat Artjoms Rudnevs mittlerweile zehn Saisontore in 21 Spielen vorzuweisen. Für ihn ist seine gute Form das Ergebnis von harter Arbeit und dem schnellen Fußball in der Bundesliga, die Formschwankungen des Hamburger SV kann er sich auch nicht erklären. Für Landsmann Robert Lewandowskis Rote Karte hat er Verständnis.

Son: „Happy in Hamburg“
In einem Interview mit Eurosport hat sich Artjoms Rudnevs an seine ersten Wochen in der Bundesliga erinnert. „Am Anfang war ich schon überrascht, wie schnell der Fußball hier in Deutschland ist, wie kräftezehrend die Trainingseinheiten“, berichtet der Stürmer, der im Sommer von Lech Posen an die Elbe gewechselt war. Mittlerweile fühlt er sich angekommen: „Aber mit der Zeit habe ich mich darauf einstellen können und mittlerweile liebe ich das schnelle Spiel und fühle mich richtig wohl.“

Viele Faktoren führen zum Torerfolg

Seine steigende Torquote führt er auf diesen Umstand zurück, aber auch auf harte Arbeit und eine gute Mannschaft. „Zum einen bekomme ich natürlich tolle Vorlagen von meinen Mannschaftskollegen, sie machen es mir leicht, so erfolgreich zu sein“, lobt er seine Mitspieler. „Außerdem trainiere ich täglich intensiv an meinem Torabschluss und arbeite hart für den Torerfolg.“ Dabei baut er auch auf mentale Stärke: „Man muss einen kühlen Kopf bewahren, sonst gehen auch die vermeintlich leichtesten Bälle daneben.“

Die wechselhaften Leistungen des HSV sind für ihn selbst schwer zu erklären. „Wenn wir das so genau wüssten, dann würde es uns nicht an Konstanz fehlen, dann würden wir sofort das Knöpfchen drücken und das abstellen“, gibt er zu. Mögliche Erklärungen wären zu hohe Erwartungen oder zu viel beziehungsweise zu wenig Respekt vor der gegnerischen Mannschaft.

„Das ist jedem schon mal passiert“

Die Rote Karte von Robert Lewandowski am vergangenen Samstag will Rudnevs, der bei Posen die Nachfolge seines Landsmannes angetreten hatte, nicht überbewerten. „Der BVB lag zurück, da können sich Wut und Frust schon mal einen Weg bahnen. Das sollte man im Griff haben, aber ich will hier nicht den Moralapostel spielen, das ist jedem schon mal passiert.“

An den Spekulationen um Lewandowskis Zukunft liegt es aber nicht, ist sich Rudnevs sicher. „So etwas mag einen vielleicht mal beschäftigen, aber nicht auf dem Rasen“, schildert er. „Man hat eine Art Tunnelblick.“

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