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Als ob die TSG Hoffenheim aktuell nicht Sorge genug hätte, sorgten Tim Wiese und Tobias Weis nun für einen Eklat. Der Verein verhängte Strafen für beide.

Hoffenheim. Böses Erwachen schon vor Aschermittwoch: Nach einem Eklat im Karneval steht der ohnehin degradierte Torhüter Tim Wiese beim Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim noch weiter im Abseits. Der Schlussmann ist nach Polizeiangaben ebenso wie Tobias Weis bei einer Veranstaltung am Rosenmontag in Neckarsulm „auffällig geworden“ und musste von den Ordnungshütern des Raumes verwiesen werden.

Geldstrafe in ungenannter Höhe

„Die Zwei wurden aus der Halle verwiesen. Das ganze Verhalten war unflätig. Wahrscheinlich war der Alkoholkonsum der beiden schuld. Aber es gibt keine Anzeige“, sagte Polizeisprecher Harald Schumacher der Bild-Zeitung. Hoffenheim brummte beiden Spielern eine Geldstrafe in ungenannter Höhe auf, die an eine gemeinnützige Einrichtung gehen soll.

Weis nahm Freundin mit auf Toilette

Auslöser war anscheinend ein Streit an den Toiletten. „Weil die Damen-Toilette so voll war, nahm ich meine Freundin Derya mit auf die Herren-Toilette. Daraufhin kam Security. Damit fing der Ärger an“, sagte Mittelfeldspieler Weis der Bild. Anschließend soll vor allem Wiese von anderen Gästen angepöbelt worden sein. Nach eigenen Angaben verließen beide Spieler gegen 22.30 Uhr die Party.

Privatleben ja, Skandale nein

„Grundsätzlich bringen wir - auch in unserer angespannten sportlichen Lage - durchaus Verständnis dafür auf, dass die Spieler ein Privatleben haben und auch mal Abstand gewinnen müssen vom Profi-Alltag. Tobias Weis und Tim Wiese sind aber definitiv zu weit gegangen“, sagte 1899-Manager Andreas Müller: „Sie haben ihre Vorbildfunktion vernachlässigt und eine professionelle Einstellung vermissen lassen. So etwas darf nicht ohne Konsequenzen bleiben.“



Einsicht bei Wiese

Torhüter Wiese, der zuletzt zur Nummer drei degradiert worden war, zeigte sich einsichtig: „Tobias und ich sind uns bewusst, dass wir einen Fehler gemacht haben, und möchten uns dafür beim Verein, vor allem aber bei unseren Mannschaftskollegen entschuldigen. Die Strafe des Vereins akzeptieren wir selbstverständlich.“

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