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Olivier Occéan von Eintracht Frankfurt kann sich die nächsten Länderspiele Kanadas in Ruhe vorm Fernsehr ansehen: Er wurde von der FiFA für sechs Pflichtsländerspiele gesperrt.

Frankfurt. Der kanadische Fußball-Nationalspieler Olivier Occéan von Bundesligist Eintracht Frankfurt ist vom Weltverband FIFA für sechs Pflichtländerspiele gesperrt worden. Zudem muss der 31 Jahre alte Stürmer eine Strafe von 7500 Schweizer Franken (rund 6115 Euro) zahlen und die Kosten des Verfahrens tragen.

Die Disziplinarkommission der FIFA legte Occéan, der im Qualifikationsspiel zur WM 2014 in Brasilien im Oktober zwischen Kanada und Kuba (3:0) eine Rote Karte kassiert hatte, unsportliches Verhalten in mehreren Fällen und beleidigende Äußerungen gegenüber Spieloffiziellen zur Last.

Schon zwei Spiele gefehlt

Den ersten Teil seiner Sperre saß Occéan bereits beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Honduras und Kanada (8:1) ab. Da die Nordamerikaner die entscheidende WM-Qualifikationsrunde Nord- und Mittelamerikas verpasst hatten, verbüßt Occéan seine Reststrafe ab dem Gold Cup (7. bis 28. Juli) in den USA.

Die Strafmaßnahme wurde bereits am 20. November 2012 festgelegt, aber erst am Montag dem Spieler mitgeteilt. Nach Angaben der FIFA ist die Entscheidung aber noch nicht endgültig.

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