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Nach fünf Niederlagen in Folge will sich Stuttgarts Fredi Bobic auch weiter nicht aus der Ruhe bringen lassen. Gegen Hoffenheim gilt aber: Verlieren verboten.

Stuttgart. Nach fünf Niederlagen in Folge ist der VfB Stuttgart auf den 14. Tabellenplatz der Bundesliga abgerutscht. Manager Fredi Bobic hofft jetzt auf die Europa League als Ablenkung - und fordert Punkte in Hoffenheim.

„Wir haben uns die gute Ausgangsposition, die wir vor der Rückrunde hatten, kaputtgemacht; jetzt müssen wir sehen, dass wir aus dem Dreck wieder herauskommen“, konstatierte Bobic nach der 1:4-Heimniederlage gegen Werder Bremen im Kicker.

Trotz der Niederlagenserie trennen die Stuttgarter derzeit nur sechs Punkte von einem Europa-League-Platz, dennoch fordert Bobic: „Wir müssen erst einmal Luft nach unten kriegen.“ Neun Punkte steht der VfB vor Hoffenheim, das den Relegationsplatz belegt. Am Sonntag geht es für die Schwaben dann in den Kraichgau. „Bis jetzt ist nicht viel passiert, aber nun müssen wir schauen, dass wir in Hoffenheim punkten“, so der VfB-Manager.

„Dürfen uns nicht beirren lassen“

Von „Bruno raus“-Rufen der eigenen Fans gegen Trainer Bruno Labbadia will Bobic sich aber nicht verunsichern lassen: „So etwas darf man nicht auf die Goldwaage legen. Es war eine kleine Gruppe, und es ist doch ganz normal, dass die Leute enttäuscht sind. Wir sind es auch, aber wir dürfen uns in unserer Arbeit nicht beirren lassen. Anders geht es nicht.“

Bevor der VfB am Sonntag nach Hoffenheim muss, steht zunächst das Spiel in der Europa League gegen den KRC Genk an. Für Bobic eine gute Möglichkeit: „Die Mannschaft braucht ein Erfolgserlebnis, egal wo.“

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