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Thomas Tuchel ist fest davon überzeugt, dass sein Team ohne den Platzverweis in Augsburg gewonnen hätte. Die Rote Karte sei eine „krasse Fehlentscheidung“.

Augsburg. Thomas Tuchel, Trainer des FSV Mainz 05, hat nach dem Gastspiel seiner Mannschaft in Augsburg (1:1) Schiedsrichter Tobias Stieler hart kritisiert. Ohne den Platzverweis gegen Shawn Parker, ist sich Tuchel sicher, hätte sein Team gewonnen.

„Die Rote Karte hat das Spiel total kippen lassen. Zu elft hätten wir gewonnen“, betonte der Mainzer Trainer im Kicker. Der Platzverweis gegen Parker sei eine „krasse Fehlentscheidung“ gewesen, so Tuchel.

Lediglich „gefährliches Spiel“

Direkt nach der Partie erklärte der 39-Jährige außerdem, dass es sich lediglich um „gefährliches Spiel“ gehandelt habe.

Neben dem Platzverweis erkannten die Schiedsrichter den Mainzern außerdem ein reguläres Tor aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung ab, für Tuchel der nächste Aufreger: „Wir haben außerdem ein glasklares Tor erzielt. Der Assistent hat sich die Mühe gemacht, die Fahne zu heben, in einer Szene, in der er niemals die Fahne hätte heben dürfen. Das war eine krasse Fehlentscheidung.“

Heidel: Mitleid mit Parker

Der Mainzer Manager Christian Heidel äußerte sich ebenfalls zum Platzverweis von Parker und zeigte Mitleid mit dem 19-Jährigen: „Für eine vermeintliche Schwalbe sah er Gelb-Rot, jetzt spielt er einen Ball mit hohem Fuß und fliegt erneut. Gelb hätte auch genügt.“

Mittelfeldspieler Julian Baumgartlinger hat den Vorfall bereits abgehakt und resümierte: „Kein Vorwurf an Shawn. Er ist ein junger Kerl. Wir werden ihm helfen. Nach diesem Spielverlauf muss man mit einem 1:1 zufrieden sein.“

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