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Nürnbergs Sportdirektor Martin Bader hat im Doppelpass die Zwischenfälle im Rahmen des Auswärtsspiels bei Eintracht Frankfurt als „nicht hinnehmbar“ kritisiert.

München. Nürnbergs Sportdirektor Martin Bader hat im „Doppelpass“ die Zwischenfälle im Rahmen des Auswärtsspiels bei Eintracht Frankfurt als „nicht hinnehmbar“ kritisiert. Die Eintracht sei nicht von Schuld freizusprechen.

Bader betonte in der TV-Gesprächsrunde auf Sport1 am Sonntagvormittag: „Gewaltausbrüche sind nicht hinzunehmen. Wir hoffen, dass die Täter durch die polizeilichen Ermittlungen identifiziert werden können.“

Bader: Frankfurt trägt Mitschuld

Hintergrund waren Ausschreitungen der FCN-Fans im Umfeld des Bundesliga-Spiels gegen Eintracht Frankfurt, bei denen 19 Polizisten und zwei Ordner leicht verletzt wurden. Kurz nach Spielbeginn hatten die Gästefans Polizisten und Ordner attackiert.

Bader gibt aber auch den Hessen eine Mitschuld an den Vorfällen. Dass die Partie als „Problemspiel“ eingestuft wurde, liege nicht in der Verantwortung der Nürnberger. Vielmehr seien „Vorkommnisse durch Fans von Eintracht Frankfurt in der Vergangenheit“ dafür maßgeblich.

Stimmungsboykott sorgt für Unverständnis

Zudem seien die Nürnberger Fans in der jüngsten Vergangenheit nicht negativ aufgefallen. Restriktive Maßnahmen des Veranstalters hätten außerdem dazu geführt, dass Nürnberger Anhänger draußen bleiben mussten.

Dass die Club-Auswärtsfans auf das Fahnenverbot in Frankfurt mit einem zeitweisen Stimmungsboykott reagierten, stößt bei Bader allerdings auf Unverständnis: „Wenn ich Fan eines Vereins bin, schaue ich mir das Spiel auch ohne Fahnen an.“

EURE MEINUNG: Hat Martin Bader recht?

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