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Nur einer der beiden Trainer war nach dem Schlusspfiff mit den vorausgegangenen 90 Minuten einigermaßen glücklich. Weinzierl war zufrieden, Tuchel überaus erregt.

Augsburg. Nach dem 1:1 von Mainz 05 beim FC Augsburg war nur einer der beiden Trainer glücklich - der andere schäumte vor Wut. In Augsburg schöpfte Markus Weinzierl nach dem Punktgewinn Hoffnung im Abstiegskampf, auf Mainzer Seite haderte Thomas Tuchel sehr mit dem Schiedsrichter.

Weinzierl lobte: „Wir haben in der ersten Halbzeit Probleme mit der Mainzer Spielanlage gehabt. Danach haben wir gegen zehn Mann dominiert. Wir haben 15 Punkte und Schlagdistanz zu Hoffenheim, die in zwei Wochen zu uns kommen. Und wir sind ungeschlagen in diesem Jahr, das gibt uns Selbstvertrauen.“ Das Spiel in zwei Wochen gegen Hoffenheim wird richtungsweisend sein, ob die Rettung auf Platz 16 noch möglich ist.

Deutliche Schiedsrichter-Kritik von Tuchel

Eine ganz andere Einschätzung lieferte Thomas Tuchel ab, der sich am Schiedsrichtergespann abreagierte. „Ich bin mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden. Die Rote Karte lässt das Spiel total kippen. Ich bin zu hundert Prozent der Auffassung, dass wir zu elft das Spiel gewonnen hätten. Es ist unstrittig, dass diese Szene nur gefährliches Spiel und eine Gelbe Karte war“, so der Mainzer Trainer.

Doch damit nicht genug der Kritik: „Außerdem haben wir vorher ein glaskares Tor erzielt. Der Assistent hat sich die Mühe gemacht, die Fahne zu heben in einer Szene, in der er niemals die Fahne hätte heben dürfen. Das war eine krasse Fehlentscheidung. Am Ende nehmen wir den Punkt mit, aber wie der entstanden ist, wird uns noch lange beschäftigen.“

EURE MEINUNG: Stimmt ihr Thomas Tuchel in seiner Kritik zu?

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