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Für Manuel Neuer vom FC Bayern sind Begegnungen mit seinem Ex-Verein Schalke 04 ganz besondere Spiele. Beim Rekordmeister fühlt er sich mittlerweile auch von den Fans akzeptiert.

München. Der FC Bayern München empfängt den FC Schalke 04 - für Manuel Neuer ein ganz besonderes Spiel. Der Ex-Schalker sprach in einem Interview mit der Abendzeitung über die Proteste der Bayern-Fans nach seinem Wechsel, sein Helfer-Gen und Pep Guardiola.

Als Manuel Neuer als Ex-Schalke-Ultra zum FC Bayern München wechselte, hatten die eingefleischten Fans in der Südkurve vehement protestiert. „Koan Neuer“-Plakate waren an der Tagesordnung.

„Gibt keine Reibung mehr“

Mittlerweile wird der Torwart aber akzeptiert: „Ich habe damals bewusst nicht auf die Anfeindungen reagiert, bin ruhig geblieben und habe gehofft, dass es sich legt“, sagte Neuer. „Mittlerweile gibt es keine Reibung mehr und ich fühle mich auch bei unseren Heimspielen wohl. Letzte Saison bei den Elfmeterschießen in Gladbach und Madrid haben die Fans sogar meinen Namen gesungen.“

Dass er kein Durchschnittstorwart ist, bestätigt seine Bilanz in dieser Saison. Nur sieben Gegentore in 20 Ligaspielen sind rekordverdächtig: „Torhüter sind eigentlich Einzelkämpfer, aber ich sehe mich total als Mannschaftsspieler. Ich habe das Helfer-Gen in mir, gehe im Spiel immer raus und versuche Lücken zu stopfen“, erklärte der 26-Jährige seine Spielweise.

Dass mit Pep Guardiola im Sommer eine Trainer-Ikone an die Säbener Straße kommt, daran denkt Neuer aber noch nicht. „Guardiola ist noch weit weg. Ich kann jetzt ja auch noch nicht ans Champions-League-Finale denken, wenn wir erst mal gegen Arsenal das Achtelfinale spielen müssen“, gibt er sich zurückhaltend.

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