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Ein „teuer erkaufter“ Punkt der Gladbacher Fohlen und eine „gefühlte Niederlage“ aus Bayer-Sicht

Nach dem 3:3 im Duell zwischen Gladbach und Leverkusen konnte sich keiner richtig freuen. Bei Gladbach verletzte sich Hrgota, die Leverkusener ärgerten sich maßlos.

Mönchengladbach. Nach dem 3:3 zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen gingen die Meinungen auseinander. Lucien Favre lobte die Moral und sorgte sich außerdem um den jungen Branimir Hrgota, der sich kurz vor Schluss verletzte. Auf Bayer-Seite ärgerten sich Andre Schürrle und Stefan Kießling maßlos über zwei verschenkte Punkte.

„Tolle Moral“ der Gladbacher wird belohnt

Borussen-Trainer Lucien Favre sagte kurz nach dem Abpfiff bei Sky: „Nach dem Spielverlauf müssen wir zufrieden sein. Drei Tore gegen eine Mannschaft wie Leverkusen ist sehr gut. Die Mannschaft hat eine tolle Moral gezeigt.“ Allerdings hatte seine Mannschaft zweimal in Führung gelegen und dennoch nur in allerletzer Minute den Ausgleich erzielt. Von daher bekam die Hintermannschaft weniger Lob vom Coach: „In der Defensive hatten wir zu viele einfache Ballverluste und haben so dumme Tore kassiert.“

So richtig freuen über den Punkt konnte sich Favre dennoch nicht, denn sein Spieler Branimir Hrgota musste kurz nach seiner Einwechslung den Platz verletzungsbedingt wieder verlassen. Da der dritte Wechsel bereits getätigt war, musste Gladbach das Spiel zu zehnt beenden. „Den Punkt haben wir teuer erkauft, Hrgota hat sich verletzt, vielleicht sogar schwer“, fasste Favre das Spiel zusammen.

„In keinster Weise zufrieden“

Auf Seiten der Leverkusener tat man sich mit dem Ergebnis schon deutlich schwerer. „Wir können hier in keinster Weise mit dem Punkt zufrieden sein. Wir haben das Spiel von der ersten bis zur 90. Minute bestimmt. Aber wir müssen uns ankreiden lassen, dass wir in der ersten Hälfte nicht effektiv genug waren“, fasste Angreifer und Torschütze Andre Schürrle die Gemütslage auf der offiziellen Homepage der Leverkusener treffend zusammen.

Ähnlich sah es dort auch sein Kollege Stefan Kießling: „Wir haben so viel Aufwand betrieben und uns nicht selbst belohnt. Aber wir haben bei Standards einfach schlecht verteidigt.“ Nach der Niederlage gegen Borussia Dortmund tritt man nun weiter auf der Stelle und so ist es kein Wunder, dass Sportdirektor Rudi Völler von einer „gefühlten Niederlage“ sprach.

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