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Schalkes Trainer Jens Keller hat vor dem Spiel gegen Bayern München in einem Interview über die Ziele des Vereins gesprochen. Auch seine persönliche Zukunft kam zur Sprache.

München. Vor dem Spiel beim FC Bayern München steht Jens Keller beim FC Schalke 04 trotz Jobgarantie bis Saisonende enorm unter Druck. In einem Interview mit der Bild sprach der Interimstrainer über Schalkes Chancen auf die Champions League und ein mögliches Scheitern.

„Es wird schwer, aber warum nicht? Im Augenblick brauchen wir aber nicht von der Champions League zu sprechen. Wir müssen anfangen zu punkten“, schätzte Keller die Zielvorgabe des Klubs ein, den vierten Platz noch zu erreichen. Dass „punkten“ in der Allianz Arena aber enorm schwer werden dürfte, das weiß auch der 42-Jährige: „Wir müssen über uns hinauswachsen, läuferisch und kämpferisch alles geben. Zwar fällt auch Huntelaar wegen eines Augen-Problems aus, aber jammern bringt nichts. Wir sind bereit, dagegen zu halten.“

Keller: „Habe es immer wieder gepackt“

Trotzdem könnte es im Falle einer weiteren Niederlage doch noch zu einer vorzeitigen Entlassung kommen. Davon will Keller aber erst einmal nichts wissen: „Das sind Dinge, die der Klub entscheiden muss. Darüber mache ich mir keinen Kopf“, sagte er. „In meiner Karriere habe ich auch schon mal am Boden gelegen, aber ich habe es immer wieder gepackt. Ich bin überzeugt, wenn man hart arbeitet, wird man irgendwann belohnt!“

Im Dezember 2010 war Keller als Trainer des VfB Stuttgart nach ausbleibendem Erfolg nach nur acht Wochen im Amt bereits wieder entlassen worden.

EURE MEINUNG: Bleibt Jens Keller Trainer beim FC Schalke 04?

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