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Am Samstag tritt Werder Bremen beim VfB Stuttgart an und will nach dem Sieg gegen Hannover weiter punkten. Auch wegen Sokratis' Abschiedsgedanken ist der Druck riesig.

Bremen. Es gab Zeiten bei Werder Bremen, da hätte es Diskussionen wie jene unter der Woche gar nicht gegeben. Da die großen internationalen Erfolge aber der Vergangenheit angehören, beschäftigt den Verein und sein Umfeld nun ein unliebsames Thema: einen möglichen Abschied von Sokratis.

Der griechische Abwehrspieler hatte dem Kicker gesagt: „Ich persönlich will international spielen. Mal sehen, was in den nächsten drei Monaten passiert. Wenn ein gutes Angebot kommt, muss Werder darüber nachdenken.“ Es ist eine deutliche Ansage, und angesichts der aktuellen Tabellensituation ist es durchaus wahrscheinlich, dass Sokratis dem Verein im Sommer den Rücken kehrt.

25 Punkte hat Werder bislang auf dem Konto, das reicht für Platz elf. Fünf Punkte liegt der Klub hinter den Rängen, die zur Qualifikation für die Europa League reichen, und hinkt damit nicht nur den Ansprüchen von Sokratis hinterher. Die ganze Stadt lechzt nach der Rückkehr auf die so gut bekannte internationale Bühne.

Start in eine bessere Zukunft?

Das 2:0 zuletzt gegen Hannover 96 könnte der Start in eine bessere Zukunft gewesen sein. Am Samstag gilt es, den nächsten Schritt zu machen. Dann tritt die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf beim punktgleichen Tabellennachbarn VfB Stuttgart an.

Um die Bedeutung dieser Partie, die erneut als Wegweiser verstanden werden kann, weiß auch Aleksandar Ignjovski, der zuletzt zweimal in der Startelf stand – beim 2:3 in Hamburg als Rechtsaußen, gegen Hannover als Rechtsverteidiger.

Nach dem jüngsten Sieg gehe es darum, „weiter wie eine Mannschaft aufzutreten“, so der 22-Jährige gegenüber Goal.com: „Ein Sieg in Stuttgart wäre sehr wichtig, weil wir uns in der Tabelle weiter verbessern wollen.“

"Wir haben vor keinem Gegner Angst"

Dass dies kein einfaches Unterfangen wird, zeigte die Vergangenheit. In den vergangenen beiden Auswärtsspielen im Schwabenland gab es eine 1:4- und eine 0:6-Pleite. Trotzdem sagt Schaaf: „Wir haben vor keinem Gegner Angst. Wir haben den nötigen Respekt. Angst wäre falsch.“

Auch der Trainer erinnerte im Vorfeld der Partie daran, dass Werder „lange nicht mehr zwei Spiele in Folge“ gewonnen hat. Für die Hanseaten ist es höchste Zeit, diese negative Serie zu beenden. Da muss man nur bei Sokratis nachfragen.

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