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Benedikt Höwedes wirkte nach dem Spiel bei Bayern zusehends ratlos und Mario Gomez zeigte sich kämpferisch, auch wenn Robert Lewandowski nach München kommen sollte.

München. Es war ein klare Niederlage der Gäste vom FC Schalke 04. Bayern München siegte mit 4:0 und tanzte in Person von Dante und Bastian Schweinsteiger Samba. Nach dem Spiel gab es auf der einen Seite viel zu feiern, auf der anderen suchte man nach Erklärungen.

Gomez über Lewandowski: „Ich habe keine Angst – vor niemandem!“

Mario Gomez zeigte sich bei Liga Total dankbar und demütig: „Nicht viele Trainer in der Bundesliga hätten mich an diesem Spieltag von Anfang an gebracht. Ich habe mich sehr gefreut – das zeigt die wahre Größe von Jupp Heynckes. Der Trainer hat mir gesagt, dass er mir vertraut und dass ich ein Tor machen werde. Vielen Dank an den Trainer!“ In der Spielanalyse sagte Experte Felix Magath, Gomez könne den Verein im Sommer verlassen, wenn Lewandowski käme. Gomez grinste nur in die Kamera und sagte: „Wenn sich Felix Magath das vorstellen kann, dann ist das ja Gesetz!“

„Haben unglaublich große Qualität“
Über die Gerüchte, dass sich Bayern mit Robert Lewandowski als neuer Bayern-Stürmer einig sei, entgegnete Gomez kampfesstark: „Ich habe keine Angst – vor niemandem! Der Verein muss sich klar bekennen und uns sagen, was los ist. Wenn es so ist, dann ist es so. Aber es ist nicht meine Aufgabe, Spekulationen zu kommentieren. Ich kann nur sagen, dass sich alle Stürmer hier in München sehr wohl fühlen. Wir werden sehen, was passiert …“

Alaba will nichts von der Schale wissen

Doppeltorschütze David Alaba, tanzte spontan mit seinen Teamkollegen und freute sich am Sky-Mikrofon zwar über den Sieg und die nunmehr 15 Punkte Vorsprung, will aber von der Meisterschaft noch nichts wissen: „Unsere Gedanken sind nicht dort. Wir versuchen, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und Woche für Woche zu schauen. Wir versuchen einfach, jedes Spiel zu gewinnen.“



Schalke hat sich „dem Gegner ergeben“

Schalkes Kapitän Benedikt Höwedes stand mit blassem und fragendem Gesicht Rede und Antwort: „Wir hatten daran geglaubt, punkten zu können. Der Plan war, dass wir hinten erst einmal kompakt stehen und keine Torchancen zu lassen. Das ist uns phasenweise auch ganz gut gelungen. Bayern macht dann zwei Standardtore: Der Freistoß war sensationell gemacht, und ob man den Elfer geben muss, weiß ich nicht.“ Am Ende habe sich die Mannschaft dann „dem Gegner ergeben, was eigentlich nicht passieren darf, doch Bayern war heute wieder extrem gut drauf“.

„Man muss sich das Glück wieder erarbeiten“

Wie es nun auf Schalke weitergeht, konnte der Mannschaftsführer auch nicht erahnen. Die momentane Situation „entspricht nicht ansatzweise unseren Ansprüchen, die wir uns gestellt haben. Wir müssen uns wieder anfangen und in die Erfolgsspur zurückkommen. Wir müssen Spiele wie gegen Fürth oder Augsburg einfach gewinnen. Man muss sich das Glück wieder erarbeiten.“

„Schwer für die Schalker da unten wieder rauszukommen“

Der ehemalige Schalker Torwart Manuel Neuer traf den berühmten Nagel auf den Kopf, als er auf seinen Ex-Verein angesprochen wurde: „Es ist natürlich jetzt schwer für die Schalker, nach so einer Negativserie da unten wieder rauszukommen. Ich denke, das kann man nur zusammen schaffen. Mit den Zuschauern im Rücken, mit dem Trainerteam zusammen, mit allen Spielern, wirklich zusammen den Weg aus der Krise finden und das geht am besten natürlich mit dem nächsten Spiel und mit drei Punkten und dafür wünsche ich ihnen alles Gute.“

Dass es besser wird, dafür will S04-Coach Jens Keller weiterkämpfen, wie er bei Liga Total sagte: „Bayern spielt derzeit in einer anderen Liga – die Qualität ist schon enorm. Uns hat der Mumm gefehlt. Ich mache meine Arbeit gewissenhaft weiter.“

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