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Der Niederländer sorgt fast nur neben dem Fußballplatz für Schlagzeilen. In seinem Privatleben geht es drunter und drüber und nicht spurlos am Spielmacher der „Rothosen“ vorbei.

Hamburg. Rafael van der Vaart hat eingeräumt, dass die spektakuläre Trennung von Ehefrau Sylvie Einfluss auf seine derzeit eher mittelmäßigen sportlichen Leistungen hat. Dennoch will er alles für den Erfolg des Teams machen. Der Mittelfeldspieler kann sich eine Zukunft beim Hamburger SV nach dem Karriereende vorstellen.

„Kann den Kopf nicht ausschalten“

„Natürlich spielt auch der Kopf eine Rolle. Es ist zuletzt viel bei mir passiert. Jeder, der so etwas erlebt hat, weiß, dass man den Kopf nicht komplett ausschalten kann. Das gilt auch für mich“, sagte der Mittelfeld-Star des Bundesligisten in einem Interview mit der Hamburger Morgenpost.

Seit einer heftigen Auseinandersetzung in der Neujahrsnacht lebt das niederländische Glamour-Paar nicht mehr unter einem Dach.

Auch wegen diverser Verletzungen war der 29-Jährige in den vergangenen Wochen nicht die erhoffte Verstärkung für die Hanseaten. Für van der Vaart stehen bei bislang 14 Einsätzen fünf Torvorlagen und nur ein einziger eigener Treffer in der Statistik.

Erfolg der Mannschaft steht über eigener Torquote

Obwohl er seit nunmehr sieben Partien in Folge an keinem Tor mehr beteiligt war und auch insgesamt in dieser Saison erst einmal getroffen hat, bleibt van der Vaart gelassen. "Natürlich würde ich gern mal wieder ein Tor schießen. Aber so lange wir gewinnen, ist es kein Problem für mich, wenn ich nicht selbst einen Treffer erziele."

Dass seine Leistung lediglich an Toren gemessen wird, ist dem Mittelfeldspieler allerdings ein Dorn im Auge. „Es ist ein Mannschaftssport. Ich laufe und arbeite viel auf dem Platz. Das gehört auch zu meinem Spiel.“

Zukunft bei HSV auch nach der Karriere vorstellbar

Im Blick auf den weiteren Verlauf seiner Karriere will sich der fast 30-jährige van der Vaart noch nicht festlegen. „Ich bleibe so lange dabei, wie es möglich ist. Ich fühle mich zurzeit noch sehr gut, habe einfach Spaß am Fußball. Und das soll noch lange so bleiben.“

Dennoch könnte er sich in Zukunft eine Tätigkeit beim HSV durchaus vorstellen. „Der HSV ist mein Verein. Ich werde mit Hamburg und diesem Klub immer verbunden sein.“

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