Der Funke Hoffnung: Fürth will ersten Heim-Dreier gegen Wolfsburg

Nach dem Sensationssieg auf Schalke bietet sich den Kleeblättern die Chance auf den ersten Heimsieg der Saison gegen Kellerkonkurrent VfL Wolfsburg.
Fürth. Das letzte Wochenende stand im Zeichen der Abstiegskandidaten: Hoffenheim, Fürth, Düsseldorf und Nürnberg punkteten dreifach, nur der VfL Wolfsburg und der FC Augsburg trennten sich mit einem Remis. Eine Woche später erwartet die Spielvereinigung aus Franken als Tabellenschlusslicht den 15. aus der VW-Stadt. Weil der Gegner jüngst strauchelte und angesichts der aus Gelsenkirchen mitgebrachten Euphorie bietete sich den Kleeblättern die Gelegenheit auf den ersten Heimsieg der Saison.

„Die Unterstützung wird ein elementarer Faktor für uns sein“

Der Sieg auf Schalke war erst der zweite Saisonsieg insgesamt, erneut auswärts. Jetzt soll es natürlich auch im heimischen Rönhof klappen. Zudem gilt in Sachen Aufholjagd zwecks Klassenerhalt: Wenn nicht jetzt, wann dann? Die beiden Neuzugänge Varga und Djurdjic haben sich als Verstärkungen erwiesen und werden somit wohl in der Startelf stehen. Im Sturm könnte der junge Azemi seine Chance anstelle von Asamoah erhalten. Oder erneut eingewechselt werden, was sich bisher bewährt hat: Bei beiden Siegen steuerte der 20-Jährige als Joker den Assist zum entscheidenen Treffer bei.

Dauerläufer Edgar Prib ist nach seiner Verletzung noch keine Option für die Startelf und das Mittelfeld, auch Sararer und Nöthe werden vorerst wohl auf der Bank sitzen. Dennoch sieht Routinier Mergim Mavray die Chance auf den ersten Heimsieg: „Unsere Fans haben uns geduldig unterstützt. Wir wollen unseren Anhängern jetzt endlich etwas zurückzahlen. Wolfsburg ist natürlich Favorit bei uns. Wir werden uns mit allem was wir haben dagegenstellen und versuchen gegen den VfL zu überraschen.“ Auch Mike Büskens weiß: „Die Unterstützung wird ein elementarer Faktor für uns sein.“



Bei den Wölfen hat der Punkt gegen Augsburg eher für Katerstimmung gesorgt - und Dieter Hecking das erste Mal an der Arbeitsmoral seiner millionenschweren Truppe zweifeln lassen. Vor dem Spiel in Fürth reklamierte Hecking in der Bild: „In der Halbzeit beim 1:1 gegen Augsburg haben einige nicht richtig zugehört. Es geht nicht, wenn der ein oder andere nur sein eigenes Ding spielt.“ So wird sich Stürmer Bas Dost vermutlich auf der Bank wiederfinden, für ihn könnte Kilometerfresser Olic starten, der im Hinspiel den 1:1-Endstand herstellte.

Vor der Abwehr könnte Josue den zuletzt schwachen Träsch ersetzen, während Neuzugang Ivan Perisic vermutlich noch eine Chance in der Anfangsformation erhält, obwohl er bisher nur wenig angeboten hat. Unabhängig von der Besetzung werden die Wölfe aber zeigen müssen, dass sie nicht völlig von der Tagesform ihres Regisseurs Diego abhängig sind, um im Abstiegskampf zu punkten.

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